STRASSEN-BAHNVERKEHR

 

Schutz vor Schienenlärm

 

Zum Leserbrief "Knapp 5 Stunden Nachtruhe" von Ingeborg Flakowski-Schwarz aus Kluftem:

 

Die - im oben aufgeführten Leserbrief - geschilderte Störung der Nachtruhe ist natürlich ein unhaltbarer Zustand. Wenn auf Grund gesetzlicher Vorschriften keine Lärmschutzmaßnahmen eingefordert werden können, weil der zulässige Grenzwert nicht überschritten wird, sollten sich alle Betroffenen entlang der Klufterner Trasse mit der DB, der Kommune und dem Kreis zusammensetzen, um über Lärmschutzmaßnahmen (Schallschutzfenster, -wände etc. ) zu verhandeln.

 

Generell sollte die Südbahn von und nach Ulm sowie das nördliche Bodenseeufer von Friedrichshafen bis Radolfzell so schnell wie möglich elektrifiziert werden, unter anderem wegen der geringeren Geräuschentwicklung von E-Loks gegenüber Dieselloks. Geräuschärmere moderne Waggons sowie Verbesserungen am Schiene/Rad-System wären weitere Maßnahmen zur Lärmreduzierung. Wenn aus Umweltschutzgründen in Zukunft mehr Verkehr auf die Schiene verlagert wird, müssen auch die Grenzwerte gesenkt werden, um die Anwohner wirksamer vor Lärm  zu schützen. Die von uns allen gewollte hohe Mobilität gibt's nicht zum Nulltarif!

 

Peter Hecking, VCD

Bodenseekreis, Immenstaad