2008-08:16:39
Zur
verbesserten Querungshilfe in Bermatingen geht es auch kürzer
:
Da, wo ehemals eine Post war, ist der Zebrastreifen heute falsch - sofern bis
zum Rathaus nur einer genehmigt wird. Warum wird er wohl nicht in diese
Richtung verlegt ? Antwort siehe weiter oben. An der
Farbe kann´s sicher nicht liegen.
2008-22:55:06
Hier einige
der Fakten, die dringend eine Neubewertung des Straßenbaubedarfs fordern :
· der exponentiell steigende Erhaltungsaufwand für das vorhandene Straßennetz
ist seit mehr als 15 Jahren nicht mehr ausreichend finanziert. Die Strassen
besonders in der Provinz werden zunehmend schlechter ( 2008
: z.B. ist das Salemer Gemeindestrassen-Netz zu 60% in „schlechtem Zustand“ und
das für die Republik repräsentativere im Landkreis Ravensburg zu 27% sogar in
„schlechtem bis sehr schlechtem Zustand“, lt. Landtags-Info an MdL Zeller 07 ),
· der sehr große Überhang an planfestgestellten, ausgestrittenen und baureifen
Straßenbau-Vorhaben in BW, die fristgerecht niemals mehr finanzierbar sind,
· die
schnelle Abnahme der Mobilität älterer Menschen mit eigenem PKW und dazu der
sich verschärfende demoskopische Hintergrund,
· die Sättigung in der Fahrzeugdichte je 1000 Einwohner und weiter schnell
sinkende PKW-Zulassungszahlen ( KBA Flensburg: –9,2% in 2007, - 10% in der EU;
ARD am 3.6.08: seit Mai 2007 je nach Fabrikat 13 bis über 20% Rückgang der
PKW-Zulassungen in der BRD bei zunehmenden Kleinwagen-Zulassungen ),
· das seit 2002 in der BRD bereits abnehmende Verkehrsaufkommen und die seit
Anfang der 90er Jahre stagnierende individ. Mobilität ( BMV, Kontiv, DIW),
· die schnell zurückgehende Kaufkraft großer Bevölkerungsschichten,
· die sich verschärfende Situation bei der Energie-Versorgung aus fossilen
Quellen ( 2.2008: Der Rohölpreis hat sich innerhalb
eines Jahres auf über 140 US-Dollar je Barrel verdoppelt. Deutschland
importierte nach Angaben der EU-Kommission jährlich Öl im Wert von ~20
Milliarden Euro – und das vorwiegend aus politisch instabilen Ländern : ein unvergleichliches Wirtschaftsrisiko. ),
· der einsetzende Trend zu leichteren und leiseren PKWs bei abnehmendem
Kraftstoffverbrauch mit Trend zu hocheffektiven Elektro-Antrieben ( z.B. ist die Hybrid-Technik nur der Übergang zur reinen
Elektromobilität für PKWs mit einer intelligenten Ein- und Rückspeise-Technik
am Verbund-Stromnetz. Die KFZ-Batterien werden so als Speicher für Spitzenstrom
und regenerativen Strom benutzt, hier nicht bekannt gemachte
Geräte-/System-Tests dazu laufen bereits in
Kalifornien ),
· der außerordentlich große, aber meist unterschätzte Einfluss der
Geschwindigkeit auf den innerörtlichen Straßenlärm ( max. 30~40 km/h wirken wie
eine Halbierung des Durchgangsverkehrs; die Reifengeräusche der PKWs überwiegen
bei 50 km/h die Motorgeräusche noch deutlich, der Zusammenhang Geschwindigkeit
zu Geräusch verläuft min. mit der 3. Potenz, d.h. -10% speed = 73% vom Vorlärm.
Dieses Lärm-Minderungspotential ist i.d.R. in den Kommunen weder bekannt, noch
wird es genutzt. Der Verkehrsfluß zur Spitzenzeit würde nicht im geringsten behindert - aber der Verkehrslärm bei Nacht und
von schnellen Einzelfahrern kann deutlich sinken.),
· auf dem Hintergrund, dass aus Kostengründen die Lärmschutz-Grenzwerte der
Straßenbau-Normen viel zu hoch angelegt sind, fühlen sich die Bürger an neuen
Straßen von den Schutzzusagen der Straßenplaner betrogen und fordern z.T.
erfolgreich Nachbesserungen ( siehe dazu die verlegte B31-Ortsdurchfahrt
Eriskirch und am B31-Tunnel in Freiburg ),
· planerische Fehlprognosen auf überholter, aber fortgeschriebener Zahlenbasis
vom Ende der 90er Jahre als Begründung für neue Straßen ( ein Kreis-Beispiel
nach Hanke: Verkehrszählung 2005: -13% ; Modus Consult-Hochrechnung : + 77% ),
· viele durch Flurbereinigungsverfahren übervorteilte bzw. übertölpelte
Landwirte stimmen nie mehr einem Straßen-Neubau zu und beraten ihre
Berufskollegen entsprechend ; es ist z.B. beeindruckend, wie übermäßig bei den
jüngst gebauten bzw. geplanten Anbindungsbauwerken der Flächenverbrauch ist (
s. ges. B31-Ortsdurchfahrt Eriskirch-Mariabrunn bzw. FN-West und ÜB-Ost mit
allen Nebenbauwerken ),
· Neu- und Ausbaustrecken induzieren neben einer Verlagerung auch immer
zusätzlichen Verkehr ( nach dem Teilausbau der L204
durch das Deggenhausertal erhöhte sich der Verkehr dort z.B. um 50% - und mit
der OU Urnau ? s. auch
http://www.verkehrswissenschaftler.de/berichte/bericht_2.htm )
· die Erkenntnis in den Verkehrsministerien, dass mindestens 50% aller bisher
gebauten Ortsumfahrungen fast wertlos sind : zusammen
mit den zu entlastenden Strecken induzierten sie im Raum Stuttgart z.B. bis zu
300% mehr Verkehr ( Quelle : LNV ). Diese Gefahr nannte uns bisher aber keiner
der verantwortlichen Beamten – und schon gar kein Politiker in seinen Sonntagsreden
zu Verkehrslösungen hier am See. Die Zusammenhänge sind jetzt endlich
öffentlich und sehr qualifiziert dargestellt bei http://www.verkehrswissenschaftler.de/kommentar/kom1.htm
· der Verkehr ist in Europa noch die am schnellsten wachsende Quelle für
Treibhausgas-Emissionen und verantwortlich für 30% des CO2-Ausstoßes.
Allein die Summe dieser wenigen Punkte aus einem weit größeren Spektrum hat in
seiner Konsequenz solche Verwerfungen in der Beurteilung zum
Straßen-Neubaubedarf zur Folge, dass weitere Straßen-Planungen und deren
Fortschreibungen „weiter wie bisher“ nur als außerordentliche, wirtschaftliche
Dummheit und besonders als Sünde zulasten dieser schönen Landschaft und ihrer
Bewohner bezeichnet werden können. Eine fortgeschriebene Neubau-Pause als
Straßenbau-Moratorium für die Bodenseeregion und als Besinnungspause für die
Planer und Gutachter ist deshalb nötig – die Bauwirtschaft hat mit den
erforderlichen Reparaturen genug Arbeit und wird deshalb sicher nicht leidend.
Und nochmal zur Hinterland-Trasse : die Kundigen
werden sie nutzen und der KFZ-Mix auf der B31 am See verschiebt sich zulasten
des Schwerverkehrs durch weiter zunehmenden unbemauteten Transit. Denn voll
bleibt die B31 vermutlich immer. Warum bloß glauben die B31-Anlieger, daß sie
durch die "Hinterland-Trasse aus verknüpften Ortsumfahrungen"
entlastet werden ? Mit weiterem Straßenbau verlieren
wir alle.
2008-08:49:50
Sehr
geehrter anonymer Autofahrer,
auch wenn Sie nicht mich persönlich angesprochen haben, möchte ich doch zu ein
paar Sachen meine unerhebliche Meinung zum besten geben.
Natürlich induzieren neue, gut ausgebaute Straßen auch neuen Verkehr.Das ist
mittlerweile ja hinreichend wissenschaftlich gesichert und muß so wohl nicht
länger diskutiert werden.Googlen Sie doch mal....
Und das der Individualverkehr auch zukünftig weiter abnehmen wird, ist auch so
gut wie sicher.Zunehmenden Verkehr sehen alleine die, welche von dieser Meinung
leben (Ölgesellschaften, Straßenplaner und Bauwirtschaft, KFZ Industrie und
Plaungsbüros wie Media Consult).Fakt ist:Die Deutschen werden an Zahl nicht
mehr,die schrumpfende Bevölkerung überaltert und fährt
so im Schnitt pro Person zukünftig auch immer weniger. Haben Sie nicht gelesen,
daß die Mineralölwirtschaft im Mai 2008 7,7% weniger Kraftstoff verkauft hat
als ein Jahr zuvor?? Die Leute können und wollen sich viele unsinnige Fahrten
zum Bäcker oder die Fahrt in den nächsten großen Supermarkt wegen ein paar an
Butter und Milch gesparter Cent nicht mehr leisten.
Erst gestern kam eine Umfrage von Infratest Dimap raus, in der mit 59% die mit
Abstand meisten der Befragten angaben zukünftig in erster Linie weniger Auto zu
fahren bzw. bei den Benzinkosten zu sparen.Lebensmittel, Strom, Kleidung,
Urlaub, Ausgehen, Heizen oder Kultur lagen mit weitem Abstand auf den Plätzen.
Und dieser Trend wird sich mit jedem Cent weiter verfestigen, den die
Benzinpreise an den Zapfsäulen klettern.Auch wenn ich persönlich mir den vollen
Tank noch weiter leisten kann, mache ich viele Fahrten heute nicht mehr oder
werfe das Auto nur noch an, wenn ich mehrere Sachen in einer Fahrt erledigen
kann.
Ich kann ihnen in soweit allerdings zustimmen, als daß Markdorf nun wirklich
einen üblen Verkehr hat. Ich bezweifle allerdings, daß die Umgehungsstraße in
der derzeitigen Form daran viel ändern wird. Hier wird lediglich ein kleiner
Teil, welcher von Kluftern kommend/ fahrend und Richtung Ittendorf muß,
abgeleitet. Für alle anderen (insbesondere die Autofahrer auf der B33
(Meersburg-Ravensburg) fahrenden, alle nach oder von Markdorf
kommenden/fahrenden sowie für den gesamten Binnenverkehr ist diese Teilumgehung
völlig uninteressant und wird sie in der Folge auch nicht nützen.Denn alleine
der Binnenverkehr (Fahrten <5km) machen 60% des Verkehrsaufkommens aus, welchen
man mit einer Umgehungsstraße eben nicht erreicht.Genau aus diesem Grund kam
das Bundesministerium für Verkehr erst kürzlich in einer Untersuchung zu der
Überzeugung, daß beinahe 95%(!!) aller in den letzten Jahren umgesetzten
Umfahrungen ihren Zweck (nämlich eine spürbare Reduktion des innerörtlichen
Verkehrs) eben NICHT erreicht haben.Lediglich 5,2 % aller Projekte haben
diesbezüglich "gute" oder "sehr gute" Ergebnisse erzielt.
Man darf aus vergangenen Fehlern auch durchaus mal etwas lernen.
Die für Bermatingen ins Spiel gebrachte Zahl von 15.000 Fahrzeugen/Tag ist
maßlos übertrieben. Die echten Werte liegen bei ungefähr der Hälfte (ca.
8.000), welche noch weit unter der Grenze von 10.000 Verkehrsbewegungen liegt,
ab der man überhaupt über Maßnahmen dieser Art beginnt nachzudenken. Für ein
Verkehrsaufkommen unterhalb der 10.000 Marke werden Umgehungsstraßen von Land
und Bund sogar generell und kategorsich abgelehnt.Fragen Sie mal in Urnau
nach...
Lassen Sie noch ein paar Jahre ins Land ziehen und die Probleme werden sich
ohne den gänzlich nutzlosen und kurzsichtigen Verbrauch von immer mehr
wertvoller Kulturlandschaft von selber lösen. Geräusch- und emmisionslose
Elektroautos werden den Gestank und Lärm von heute vergessen machen.Immer mehr
Menschen werden (wie ich) von zuhause aus via Homeoffice arbeiten können.
Dienstleistungen werden auch zukünftig mehr und mehr der Industriegesellschaft
den Rang ablaufen, welche Ihre Produkte billiger und besser an günstigeren
Produktionsstandorten fertigen lassen werden...dann werden wir uns freuen, wenn
wir nicht auf Beton unseren Spaziergang verrichten müssen sondern in unserer
Umgebung noch halbwegs intakte Naherholungsgebiete vorfinden.
2008-23:07:17
Herr
Jürgensmeyer, fühlen Sie sich jetzt bitte nicht angegriffen, aber von welchem
Biertisch stammen denn ihre Fakten? "Diese Hinterlandtrasse wird das
Verkehrsaufkommen im Bodenseekreis drastisch erhöhen" - worauf stützen Sie
diese Aussage?
Ich kann verstehen, dass sich Anwohner aufregen, wenn ihre Orte durch eine
Umfahrung mehr belastet werden. Dies geschieht durch Umlenkungen des
Verkehrsstroms innerhalb des Kreises. Aber wie bitte soll durch eine neue
Straße neuer Verkehr entstehen? Auch ihre sogenannte
"Hinterlandtrasse" ist sicher keine Einladung für auswärtige, nun
durch den Bodenseekreis zu donnern nur weil es dort eine neue Straße gibt.
Dafür können sich aber all die Anwohner der Ortsdurchfahrten freuen, wenn der
Verkehr nicht mehr zwischen den Häuserzeilen sondern am Ort vorbei geschleust
wird. Fahren sie doch mal Abends zwischen 16 und 18
Uhr ein paar Runden durch Markdorf oder Bermatingen und beobachten Sie den
Verkehr! Wer danach noch behauptet, Markdorf bräuchte keine Südumfahrung und
Bermatingen keine Umgehung ist in meinen Augen ein Ignorant. Die malen mit
ihren Verkehrsverknüpfungen ein Schreckgespenst an die Wand, das ich nicht
nachvollziehen kann. Mit der bahnparallelen Ortsdurchfahrt Kluftern, der
Südumfahrung, der Umgehung Bermatingen und Neufrach und weiter zum
Lippertsreuter L200-Anschluss entsteht vielleicht wirklich die von ihnen so katastrophal
schrecklich unheilsbringend gezeichnete Hinterlandtrasse. Überlegen Sie sich
doch einfach, ein Autofahrer der nun aus Markdorf nach Singen muss. Derzeit
fährt er durch Markdorf, durch Bermatingen, durch Neufrach. Ist das die Lösung?
Glauben Sie ernsthaft, dass die LKWs - die derzeit noch nicht durch den Kreis
gequetscht werden - durch den Bodenseekreis fahren würden nur weil es eine
Umgehung gibt? Ich denke nicht. Vielmehr werden die Lastzüge, die jetzt direkt
durch die Orte scheppern an den Bürgern vorbeigelotst. Eine bessere
Lebensqualität für die Einwohner!
Ich finde es schon etwas befremdlich, wenn Sie schreiben "Aber an welchem
Biertisch sind solche Fakten schon präsent", wenn Sie nur wenige Sätze
zuvor selbst die Stammtischparolen auspacken. "In Verbindung mit der
Untätigkeit der Bermatinger Gemeindeverwaltung und ihres Gemeinderates, die
seit Jahren auch nicht die geringsten Anstrengungen für eine wirkungsvolle
Geschwindigkeitsbegrenzung oder weitere Querungshilfen für die Bürger einleiten
[...], soll so das Bewußtsein und der Druck pro Ortsumfahrung gestützt
werden." Eine Verlangsamung des Verkehrs, der derzeit schon staut? Das
Nadelöhr Bermatingen noch enger machen ist dann die Lösung? Leider verschweigen
Sie in ihrem Kommentar die Bestrebungen der Gemeindeverwaltung, nach einer
Realisierung der Ortsumfahrung die Ortsdurchfahrt aufzuwerten, neu zu gestalten
und dann auch mit Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkungen zu versehen.
Dieser Planungsansatz wurde erst kürzlich mehrfach von Bürgermeister Rupp im
Zusammenhang mit der Schließung des Hallenbades dargelegt, da mit einer
Weiterführung des Hallenbades eben diese Maßnahmen nicht zu finanzieren gewesen
wären. Den Verkehr zu verlangsamen und Querungshilfen zu installieren macht
erst Sinn, wenn der Durchgangsverkehr raus ist aus dem Ort. Ansonsten ist die
Konsequenz nur mehr Stau, mehr Abgas, mehr Belastung.
Schade, dass Sie diese Fakten und meine Meinung wahrscheinlich auch wieder nur
als Biertisch-Gelaber abtun ohne mehr darüber nachzudenken.
2008-07:35:48
Zu
Staatssekretär Köberles Verkehrsgesprächen Ende Juli
Die Köberle-Aussage "15 000 KFZ / Tag" durch Bermatingen ist eine
Übertreibung und m.E. eine grobe Täuschung der Öffentlichkeit. Er weiß genau,
daß der DTV- und Spitzenwert sich gewaltig unterscheiden und nur der DTV-Wert
zur Beurteilung von Straßenplanungen herangezogen wird ( DTV
= durchschnittlicher täglicher Verkehr = Mittelwert von verschiedenen
Referenztagen des Jahres ).
In Verbindung mit der Untätigkeit der Bermatinger Gemeindeverwaltung und ihres
Gemeinderates, die seit Jahren auch nicht die geringsten Anstrengungen für eine
wirkungsvolle Geschwindigkeitsbegrenzung oder weitere Querungshilfen für die
Bürger einleiten ( weitere, qualifizierte Vorschläge von der Bermatinger BI hat
sie und der GR schon lange ), soll so das Bewußtsein und der Druck pro
Ortsumfahrung gestützt werden. Würde sie je gebaut, können die alte L205 von
Markdorf kommend, eine neue Ortsumfahrung ( immer noch mehrheitlich auf der
alten Autobahntrasse ) und die sehr gut ausgebauten Kreisstrassen
Ittendorf-Ahausen-Neufrach ( dann mit der Neufracher Bahn-Unterführung ) ein
West-Ost-Verkehrsaufkommen von 50 000 KFZ / Tag bewältigen ( Autobahn-Verkehr
)!
Auch wenn es die Straßenplaner konsequent leugnen, hier wird mit der
"bahnparallelen Ortsdurchfahrt Kluftern" und der "Südumfahrung
Markdorf" eine "Hinterlandtrasse aus verknüpten Ortsumfahrungen"
geplant. Ab Stefansfeld/Weildorf geht es heute schon ganz leicht zum
Lippertsreuter L200-Anschluß und dann ist man auch schon bei der B31neu bei
Andelshofen. Diese Hinterlandtrasse wird das Verkehrsaufkommen im Bodenseekreis
drastisch erhöhen.
Das Problem des Bodenseeraumes ist der mautlose LKW-Transit und zu
Spitzenzeiten die Masse der einzeln fahrenden Pendler, denen ein intelligent
geplanter, kostengünstiger ÖPNV vorenthalten wird. Das vorhandene Straßennetz
wäre neben den dauerhaft hochschießenden Kosten für unsere Mobilität und den
demografischen Konsequenzen bis auf diskussionswürdige Arrondierungen völlig
ausreichend. Warum nach anerkannten Fachleuten die meisten Ortsumfahrungen in
BW weggeworfenes Geld sind, kann man weiter oben nachlesen.
Die öffentlichen Verwaltungen scheinen uns Bürger für unglaublich dumm zu
halten. Gleichzeitig verwechseln sie kluge, zukunftssichere Verkehrsplanung mit
ihrem unsinnigen "Straßenneubau wie gehabt", obwohl sie noch nicht
einmal genug Geld haben, die Qualität des vorhandenen Straßennetzes im heutigen
Unterhaltungsszustand zu halten.
Aber an welchem Biertisch sind solche Fakten schon präsent ?
2008-08:50:34
Hallo Herr
Küpfer,
Danke für die Recherche, und ich teile ihre Meinung das die Zahlen wohl je nach
bedarf interpretiert werden können. Was ich nun weiss: Der verkehr wurde aber definitiv
nicht signifikant weniger wie komischerweise mit Verweiss auf die Zaehlung
immer wieder behauptte wird, das konnte ich mir aber auch, so subjektiv wie
mein Empfinden sein mag, nicht votrstellen.
Was übrigens ihr Frage betrifft ob ich nicht ins Lager der Strassengegner
moechte: :O) Da gehöre ich ja eigentlich auch hin. Allerdings bin ich auch
Realist, und zumindest eine vernünftige Anbindung zwischen Ueberlingen und FN
muss nun einmal zum Wohle aller her und kann nicht wegdiskutiert werden. Das ein vierspuriger Ausbau absoluter Bloedsinn ist vertshet
sich doch von selbst. Das einzige Argument dafuer waere der Sicherheitsaspekt,
da die meisten (wie die B31 neu mit zuvielen schweren Unfaellen zeigt) zu bloed
sind diese zu befahren und sich ja ums verecken am Ende der 3tn Spur noch
reinquetschen muessen...von Geschwindigkeistregeln einmal abgesehen. Aber das
liesen sich ja doch vernuenftige Kontrollen loesen.
Was ich halt hasse, insbesondere weil das die Gegener und Natuerschuetzer
unglaubwürdig macht sind solche an den haaren herbeigezogenen Argumente wie:
Das Verkehsraufkommen wird durch mautflucht noch steigen. Ich frage schon
x-mal: Flucht von welcher Autobahn bitteschoen ?????
Mit solchen Argumenten werden halt jene die wirklich dem Betonmolloch realistisch
gegenüberstehen und eine vernünftige Loesung suchen mit den anderen in einen
Traumtaenzersack gepackt und nicht weiter ernst genommen.
Oder um es salopp auszudrücken: Fundis, wie alles Extreme, hat noch nie etwas
erreicht, man sollte, natuerlich ohne seine heren Ziele aus den Augen zu
verlieren, doch an der Realitaet orientieren. Das ist definitiv kein fauler
Kompromiss, sonder die einzige Mäglichkeit die Ziele soweit wie möglich
durchzusetzten.
Hey, es scheint die Sonne ! Gruss,
Shiraz
2008-09:36:36
Die
Zählstelle in Hagnau versteckt sch unter dem Pseudonym "Harlachen"
und weist für die letzten aufgeschlüsselt vorliegenden Zahlen (März 2008) eine
Reduzierung des Verkehrsaufkommens von 4,4% gegenüber März 2007 aus.
2008-09:47:18
Wobei der
Ehrlichkeit halber auch gesagt werden muß, daß der Wert für März 2007 wiederum
auch um 11,9% höher lag als März 2007 und in anderen Monaten sich auch leichte Zunahmen
gegenüber den gleichen Monaten im Vorjehr zeigen. Das hängt sicherlich auch mit
den jeweiligen Terminen der Messen, Feiertage, Brückentage/langen Wochenenden
oder der Ferienverteilung über das Jahr und über die Bundesländer zusammen
(bestes Beispiel die dieses jahr ja um Wochen früher liegenden Termine für
Fasching, Ostern, Pfingsten,..).
Schwer hier einen eindeutigen Trend über die Jahre festzustellen...was die
Vermutung nahelegt, daß sich wahrscheinlich am Gesamtverkehrsaufkommen nicht
all zu viel verändert...bereits im März 2002 lag das
Durchschnittsverkehrsaufkommen bei über 17000 Fahrzeugen pro Tag (genau 17336)
in Hagnau und genau da liegt es heute (2008) auch noch (exakt 17113.
Das ist ein Datenwerk, bei dem sich Befürworter und Gegner weiteren Straßenbaus
beinahe beliebig Ihre Anschauung untermauernde Zahlen finden lassen....
2008-09:27:10
Ich muss
Herrn Küpfer recht geben: der relevante Stassenabschnitt (B31 am See) ist in
keiner der Aufstellungen vorhanden. Interessant :O)
Jetzt mal abgeshen davon auf welcher Seite man steht: Fakten sind immer gut. Wo
sind diese ? Ich für meinen Teil bin ja subjektiv
davon überzeugt das der Verkehr in den letuten Jahren
immens zugenommen hat. Dei Strassengegner verweisen immer auf Zaehlungen und
diese beruehmt berüchtigte Zaehlanlage in Hagnau welche das beweisen
würde.......aber hat nun jemand wirklich offizielle zahlen oder sind das von
beiden Seiten nur Behauptungen ohne Hintergrund ?
Und bitte keine Selbstzaehlungen, die sind je nach Zeitpunkt und Laenge nicht
aussagekräftig.
Gruss,
Shiraz
2008-15:00:16
Ergänzung:
Die "Bundesweite Straßenverkehrszählung 2005" präsentiert auch die
Zählergebnisse der vorangegangenen Zählungen 1995 und 2000.
2008-14:57:16
Hier
nochmal der genaue link:
http://www.rp.baden-wuerttemberg.de > Tübingen > Abteilungen >
Abteilung 9 > Referat 95 > Automatische Straßenverkehrs- zählungen
Ab 2002 sind die monatlichen Zählergebnisse für alle in BW gezählten Autobahn-,
Bundesstraßen- und Landesstraßenabschnitten (insgesamt 90 Abschnitte) nach
Gesamt- und Schwerverkehr sowie Werktagen und Sonntagen dargestellt.
Unter "Bundesweite Straßenverkehrszählung 2005" sind die Ergebnisse
der Verkehrszählungen bis zu den Kreistraßen (insgesamt 4000 Abschnitte, davon
für 2005 je die Hälfte manuelle Zählungen und Abschätzungen); unter den manuell
gezählten Abschnitten sind auch die drei Zufahrtsstraßen nach Kluftern.
Soll Keiner sagen können, es gäbe nicht genügend VERLÄSSLICHE Verkehrsdaten!
2008-14:12:58
Verkehrsdammbruch im Hinterland
Falls am Sonntag beim Bürgerentscheid die Mehrheit der Salemer/Neufracher
Bürger
für eine Ansiedlung des Logistikzentrums Tognum votieren, ist der politische
Dammbruch für eine Ost-West Verkehrsverbindung im Hinterland der Bodenseeregion
für alle Ewigkeit besiegelt.
Denn mit dem Planungsfall 7.5 haben sich die politischen Entscheidungsträger
bisher nie
– für - oder – gegen- eine seenahe oder seeferne Ost-Westverbindung
entschieden, sondern sich beide Optionen offen gehalten. Diese Konzeptlosigkeit
hat
Kalkül und wird in folgendem Punkt überdeutlich: Mit keinem Wort hat man sich
bisher über eine Rangfolge und einer daraus resultierenden zeitlichen Abfolge
der einzelnen Straßenbaumaßnahmen im Planungsfall 7.5 festlegen wollen. Das
greifbare Prinzip und wirkliche Konzept heißt daher: Es werden neue Straßen
dort gebaut, wo der politische Druck am größten ist. Mit einer Ansiedlung eines
Logistikzentrums in dieser
Größenordnung in Neufrach ist dieser Zwangspunkt bei der Entscheidung mit zu
bedenken.
Walter Zacke, Vorstandmitglied von Pro Kluftern e.V.
2008-21:23:57
Erstmal
vielen Dank für den informativen Link!!
Bitte helfen Sie mir...aber ich finde keinerlei Zahlen für den uns hier
interessierenden Streckenabschnitt der B31, leider auch keine Werte zur
Messtelle Hagnau...wahrscheinlich bin ich nur zu blöde oder blind...oder
womöglich beides...
2008-15:49:06
Hier der Link zu den automatischen Zählstellen des Landes
(RP)
http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1158238/index.html
Von einem Rückgang des Verkehrs auf der B31 kann leider nicht die Rede sein.
2008-11:54:29
Hallo Herr
Shiraz,
die rückläufigen Verkehrszahlen in Hagnau sind beispielswiese hier kurz
thematisiert.
Südkurier vom 29.01.2008
http://www.suedkurier.de/region/friedrichshafen/art1063,3148223,0
Fragen Sie hinsichtlich des LKW Verkehrs dazu auch mal Herrn Jürgensmeyer, der
hierzu schon mehrfach stundenlang eigene Zählungen gemacht hat.
In vielem, was sie in Ihrem letzten Beitrag geschrieben haben (wie können Sie
eigentlich in so kurzer Zeit so viele Anschläge aufs Papier respektive
Tatstatur bringen?) kann ich Ihnen indes beipflichten. Ich denke, daß wir in
vielen Aspekten gar nicht so unterschiedlicher Ansicht sind (Abbau
offensichtlicher Verkehrshemmnisse, Mindestgeschwindigkeit, bessere zeitliche
Planung der Baustellen,.)...vielleicht bekomme Sie ja
doch noch ins Lager der Straßenbaugegner??.. :-)
Nochmals Grüße und sonnige Stunden abseits der B31 wünscht
Karsten Küpfer
2008-11:34:25
Hallo Herr
Küpfer,
""daß der Verkehr auf der B31 seit 2003 jährlich abnimmt, lässt sich schlechterdings
nun wirklich nicht bestreiten. Während viele Menschen wie Sie in gutem Glauben
etwas anderes empfinden, wird entlang der B31 an verschiedenen Stellen
automatisch und unbestechlich das genaue Gegenteil amtlich gemessen.Schauen Sie
sich das Kästchen doch mal bei Ihrer nächsten Durchfahrt in Hagnau mal
an..."
Sie haben Recht, es ist eine subjektive Meinung und ich kenne die Zahlen nicht
(gibt es einen Link ?). Was hier interessant waere:
Wie wird gemessen ? Gesamtanzahl/24h ? Werden
stündliche Werte erfasst ? ich habe auch das Gefühl
das der Individualverkehr (Gottlob) sinkt, dafuer der Schwerverkehr
überpropotional ansteigt. Wenn es wirklich nur Spitzenzeiten sind gaebe es ja
Loesungsansaetze. zB das sich die Grossfirmen in FN mit Ihren Schichtenden
zeitlich versetzen.....und weiteres......aber wie gefragt: Wie wird denn gemessen ? Solche Ergebnisse sind je nach Interpretation
sehr geduldig.....Nach meiner Erfahrung bin Ih seit vielen Monaten die B nicht
mehr gefahren ohne nach einigen 100m hinter einem 60 km/h Lastwagen zu
kleben...unabhaengig von der Uhrzeit.
"Ihre einzige hier vorgetragene Lösung ist bislang ist der Bau von
Privatautobahnen für jedermann, damit ein jeder möglichst schnell und ohne
lästigen Mitverkehr jedes Ziel ansteuern kann.Jeder andere verkehrseinsparende
und lenkende Vorschlag wurde von Ihnen bislang immer als
"unrealistisch" abgetan"
Nein, das stimmt so nicht. Meine Loesung besteht darin (und ich mache es nicht
an einer Variante fest) eine Ost-West Verbindung im suedlichen BW zu schaffen
welche vom Durchgangsverkehr gegenüber der dichten B31 bevorzug wird. Leider,
wie bechrieben, vermisse ich auf der gegnerischen Seite die Loesungen, ich lese
immer nur: Nichts tun, alles gut, der Verkehr wird schon weniger.
Was ich als unrealistisch abgetan habe sind schlichtweg die Ansaetze ÖNV (Das
geht bei vielen beruflich nicht und bringt beim Hauptproblem, dem Schwer und
Durchgangsverkehr gar nichts) und Homeoffice (gleiche Begündung). Nichtstun ist
keine Loesung und damit nimmt der Verkehr nicht ab, dieses problem ist nicht
auszusitzen.
Wie gesagt: ich weiss nicht zu welchen Zeiten Sie fahren, und ich rede bestimmt
nicht von eingen Minuten oder einer Viertelstunde. Wenn ich aber taeglich
(zumindest im Sommer) über eine halbe Stunde/Strecke im Stau stehe ist das auch
aus ökologischer Sicht absoluter Nonsens.
Weiterhin ist dieses für mich persönliche Aergerniss eigentlich irrelevant. Das
Problem des staendig wachsenden Schwerverkehrs ist doch ein ganz anderes. Wenn
Sie schreiben: Konstant Tempo 100: ich kann mich nicht mehr daran erinnern wann
ich das letzte mal mehr als 70 gefahren bin, nach maximal 2-3 minuten steht man
eh wieder hinter dem naechsten Laster. Schneller fahren waere eh zu gefaehrlich
weil bestimmt wieder in Tourist auf 20 abbremst um sich den wunderschoenen See
aus dem Auto heraus anzusehen (sieh hierzu die Unfallstatistik welche die B31
als eine der gefaehrlichsten Strassen BW ausweisst) Davon rede ich nicht,
sondern davon nicht taeglich in Fischbach und Hagnau im Stau zu
stehen...inclusive der ganzen Lastwagen. Moechte gerne mal wissen wie die
oekologische Bilanz aussieht wenn man die staubedingten Mehrschadstoffe
einberechnet, leider bin ich dzu nicht in der Lage.
Mit München gebe ich Ihnen recht, ich habe 3 Jahre direkt am Ring gelebt, vor
allem auch zu einer Zeit wo die Verkehrbetriebe streikten. Ich mein, das ist
doch kein Vergleich: wir reden hier von einer Stadt wo es normal ist bis zu
einer halben Stunde grossraeumig seine Wohnung auf der Suche nach einem Parkplatz
zu umfahren. Davon abgesehen das es absoluter Bloedsinn ist sich in einer Stadt
wie München mit einem nahezu perfektem und vor allem guenstigen oeffentlichen
Netz mit einem PKW zu bewegen.
Man sollte schon einen richtigen Vergleich nehmen, etwas noch schlechteres
laesst sich meist einfach finden was aber nicht impliziert das
folglich das andere gut ist.
Ich würde ja gerne mit kleinen Dingen anfangen welche extrem viel bringen und
die Umwelt nicht belasten:
- Abschaffung der Fussgaengerampel in Hagnau und Bau einer
Unterführung......aber jetzt sagt bestimmt wieder jemand "das zieht wieder
mehr Verkehr an weil es einfacher ist zu fahren"......das dadurch der
sommerliche taegliche Rueckstau bis kurz nach Immenstaad verhindert wird ist
wohl kein Argument, ebenso der gefaehliche Ausweixhverkehr der sich dann über
Kippenhausen die Mini-Wege langschlaengelt zum Leidwesen von Wanderern und
Radfahrern
- Kontrolle von Mindestgeschwindigkeiten durch die Polizei, alles Unbegründete
unter 60 km/h ist nach meiner Meinung Verkehrsgefährdung und Behinderung auf
einer solchen Strecke, abgesehen davon das ich Leute die Natur aus dem Auto
heraus anschauen eh hasse wie die Pest.
- Bessere Planung von Baustellen und deren zuegige Fertigstellung. immer wieder
(aktuell Bruecke nach Fischbach) werden Baustellen angefangen und dann tut sich
wochenweise nichts.....warum auch immer.......abgesehen davon das
komischerweise immer zu Pfingstferien und Sommerferienbeginn die B31 irgendwo
halbseitig aufgerissen wird......aufgrund der Konstanz bin ich schon davon
überzeugt das dies wohl irgendwo gesetzlich festgeschrieben sein muss.
- Man koennte ja auf politischen Ebene mal mit der MTU reden (Hauptproduktion
Werk II, Fischbach welches direkt neben der Bahntrasse liegt) wie es denn mit
deren Verkehr aussieht........und ob Sie nicht irgendwie auch bei sich eine
Pflicht sehen.......Nehmen wir hierzu die Zahl der LKW bzgl. des geplanten
Lagers Salem: Alle 2-3 Minuten. Das sind heute nicht weniger die von beiden
Seiten nach FN einfallen, und da sind noch keine Direktlieferungen
dabei......und dann gibt es ja noch weitere Firmen...und alle werden
wachsen.....Vieleicht koennet man auch die Angestellten mit billigen Bahnkarten
versoregne statt mit billigen Leasingfahrzeugen die verpflichtend jeden Tag im
Betrieb sein muessen !!! (Diese Regel ist aus heutiger Sicht sowieso mehr als
eine Träne wert). Es sind doch bestimmt nicht die paar Einheimischen die das
Verkehrschaos heraufbeschwoeren !
Natuerlich ist es unschoen grosse Strassen zu haben, aber die Firmen und die
Wirtschaft mit ihren Arbeitsplätzen wollen alle....ebenso
billige auslaendische Produkte...naja, dann muss man aber auch die Kehrseite in
Kauf nehmen. ich persoenlich würde das Werk !! am
liebsten schliessen, das Ufer renaturieren und das Werk irgendwo hinpacken wo
auch die entsprechende Logistik da ist.......Autobahnende Stockach zB.....aber
das will ja dann auch keiner.....
Unterm Strich: Was ist denn die Loesung ? Nichsttun
bestimmt nicht.....die Lücke Ue - FN muss geschlossen (zumindest vernuenftiger
Anschluss B31 neu/B31 alt, Umgehung Hagnau und Anschluss Immenstadt-FN) werden
und/oder der Schwerverkehr muss radikal reduziert werden.........mit welchen
Mitteln waere eine sicherlich schoene Diskussion wert.
Ebensfalls ein schoenes Wochenende,
Shiraz
2008-10:34:35
Hallo Herr Shiraz,
daß der Verkehr auf der B31 seit 2003 jährlich abnimmt, lässt sich
schlechterdings nun wirklich nicht bestreiten. Während viele Menschen wie Sie
in gutem Glauben etwas anderes empfinden, wird entlang der B31 an verschiedenen
Stellen automatisch und unbestechlich das genaue Gegenteil amtlich
gemessen.Schauen Sie sich das Kästchen doch mal bei Ihrer nächsten Durchfahrt
in Hagnau mal an...
Der leider wahre Satz "Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten" ist
leider auch keine Glaubensfrage mehr, sondern mittlerweile wissenschaftlich
hundertfach eindeutig belegt. Googeln sie mal hierzu und sie werden für Tage
mit unabhängigen wissenschaftlichen Dossiers hierzu eingedeckt.
Fast alle (leider auch Sie) machen den Fehler einfach ein bestehendes
Verkehrsaufkommen durch die Zahl an vorhandenen Straßen zu teilen...Leider
wächst aber für eine Zunahme der vorhandenen Straßen auch hierdurch
"induzierte" Verkehr (der Zähler des Bruchs wächst stärker als der
nenner), was den Quotienten nach Bau einer (zudem hochmodernen und
gutausgebauten) Trasse leider höher und nicht niedriger macht....auch kein
Märchen meinerseits sondern jahrzehntelange Erfahrung, aus der man ja auch
irgendwann mal die richtigen Schlüsse ziehen könnte. Ich dachte früher ähnlich
wie Sie, heute bin ich schlauer geworden.
Ihre einzige hier vorgetragene Lösung ist bislang ist der Bau von
Privatautobahnen für jedermann, damit ein jeder möglichst schnell und ohne
lästigen Mitverkehr jedes Ziel ansteuern kann.Jeder andere verkehrseinsparende
und lenkende Vorschlag wurde von Ihnen bislang immer als
"unrealistisch" abgetan. Sie bezeichnen Sich immer als
"Umweltschützer" und doch sind sie bereit für die ein
oder andere Minute mehr auf der Strecke ÜB-FN problemlos eine neue Straße zu
propagieren.
Auch ich fahre die B31 mehrfach im Monat und bin schon ein paar Mal für wenige
Minuten im Stau gestanden. Ich akzeptiere es aber, da es kein Recht für
jedermann gibt mit konstant Tempo 100 vom Start zum
Ziel zu gelangen. Diese Extrazeiten gehören einfach dazu wenn man unterwegs ist
und sind nun wirklich marginal zu dem, was ich in fast 10 Jahren in München
hinsichtlich des Verkehrs in und um München erlebt habe (Mittlerer Ring, A99
Ostumfahrung). Hier darf man mit Fug und Recht die Worte "Verkehr"
und "Stau" aussprechen.Dagegen sind das hier wirklich paradiesische
Zustände
Wenn ich mehr Zeit hätte, könnte ich mich auch noch häufiger und intensiver
Ihrer immergleichen These des ungezügelten Straßenbau als Pauschallösungsrezept
widmen.Ich lege Ihnen aber ans Herz zu den verschiedenen Themen im Netz mal ein
wenig nachzulesen....auch ich habe mich, gerade was die Thematik Verkehr
angeht, hier schon des öfteren eines Besseren belehren lassen müssen und wurde
hierbei in vielem schlauer ...Ihnen traue ich Ähnliches zu..
Ihnen ein schönes (und staufreies) Wochenende!
2008-09:44:42
An Bob:
"b) langsam abnehmendem KFZ-Verkehr,"
Wo ? Auf der B31 waechst der Verkehr seit Jahren drastisch, in den letzten 8
Jahren mindestens verdoppelt. Das kann man zwar behaupten, leider ist das aber
nicht die Realitaet. Ich rede hier speziel von der B31, nicht das
Gesamtverkehrsaufkommen.
"c) schnell sinkenden Zulassungszahlen und"
Ja, weil jeder mind. 1 Auto hat und diese bedeutend laenger durchhalten, der
Markt also gesaettigt ist und momnetan das geld eh nicht so locker sitzt, nicht
das deswegen aber der Verkehr weniger wird. Irgendwie fhren immer noch die
meisten mit dem Auto zum Broetchen holen. Ausserdem ist das doch nur ein
kleiner Teil des Verkehrs, wogegen:
- Der Schwerverkehr immer mehr zunimmt, nicht zuletzt bedingt durch
Europapolitik
- Die Firmen imme mehr wachsen (mehr Pendler)
- Die Region immer mehr Touristen wirbt welche auch gerne kommen, insbesondere
weil Urlaub in D wieder "in" ist. Leider kommen davon nahezu alle
auch mit dem Auto.
Und damit sinkt der Verkehr ???
"d) fehlenden Straßenbaumitteln für den Netzerhalt"
Das ist ein Nullargument wenn man sieht wo sonst das Geld sinnlos verpulvert wird.
"- Ausbau vor Neubau"
Wunderbar, stimme ich zu, nur wie um Himmels Willen soll den die B31 ausgebaut
werden so das die Lücke UEB - FN geschlossen wird ?
Ich stimme Ihnen ja fast vollstaendig zu, aber die Loesung die Sie darstellen
heisst schlicht und einfach: abwarten, Tee trinken und nichtstun, es wird sich
schon irgendwie regeln in der Hoffnung das der Verkehr abnimmt.
Vieleicht würde das, vorausgesetzt unsere bequeme Wohlstandsgesellschaft würde
mal endlich das Denken anfangen, sogar für den Individualverkehr funktionieren,
was aber die grundsaetzliche Problematik des Schwerverkehrs (keine alternative
Ost-West-Verbindung), der Pendler ( Grossfirmen in FN) und der Touristen (Die
Region verkauft sich zwar so,. leider ist die Infrakstruktur dafür aber nicht
ausgelegt, zumindest nicht um FN und um Markdorf) nicht loest.
Ich persönlich bin der Meinung das die bestehende B31 mit Hilfe einer
Alternativroute komplett fuer den Durchgangsschwerverkehr gesperrt werden
sollte (oder Maut), die Pendler und Touristen sich dann je nach Ziel auf beide
Routen aufteilen koennen und so die Region als ganzes gewinnt. Sicherlich zu
Lasten der Natur, was ich zutiefst bedauere, aber Ihre Alternative, Nichtstun,
ist jetzt und in der Zukunft wohl.....nunja......sagen wir ein wenig
unrealistisch, wenn es sicherlich auch die optimale waere, dagegen sage ich ja
gar nichts......aber es ist numal definitiv ein Traum.
Ich traeme auch mal: Die Strecke Lindau / RV nach Stockach per Maut so teuer
machen das es sich lohnt durch die Schweiz zu fahren.....die haben wunderbare
Autobahnen als Ost-West Verbindung welche aber Stand heute natuerlich für einen
Spediteur nicht in Frage kommen. dann würde mit dem hoffentlich zu
erwartetenden Effekt des sinkenden Individualverkehrs die vorhandenen
Infrastruktur ausreichen.
Was mich halt so richig nervd: BW ist ein Ost-West Durchgangsland, wieso
kümmert sich die Politik da nicht um eine Loesung ?
Und das chon seit Jahrzehnten ? Ist ja nicht nur hier so: Das Rheintal ist
ebenso dicht, da laeuft auch seit den 60ern die Diskussion und es geschieht nur
Flickwerk....Man hatte ja auch schon die Alternative
Loerrach-Singen über CH-Gebiet.....aber da war ja auch immer was anderes
(politisch).
Die Realitaet (Das Rheintal wird auch in Zukunft nicht breiter werden) will
auch keiner, abgesehen von den direkt Betroffenen, sehen. Der Ausbau der B31
Richtung Freiburg ist ja positiv, aber ist das Höllental wirklich die richtige
Strecke für den Schwerlastverkehr ? Zumindest seit dem
Ebnettunnel hat es sich einigermassen entspannt, der wurde zum Glueck nach
ebenso ewiger Diskussion durchgesetzt, davor war mind. 1 Stunde Stau vor
Freiburg auch absolut normal. Was aber in diesem Zusammenhang verschlafen
wurde: Sperung der B311 über den Feldberg nach Basel.......da ist es genau der
gleiche Mist und DORT (zB bei Schopfheim, Atzenbach, Zell, Wehr) wurden
wirklich sinnlose Umgehungsstrassen gebaut mit dem Erfolg, das 1. das gesammte
Tal zubetoniert wurde, 2. deswegen das ganze Tal Hochwasserprobleme hat die
insbesondere in Schopfheim mit den wildesten Loesungen und Millionenaufwand
irgendwie geloest werden sollen und 3. deswegen die ganzen Haenge
rutschen........und da ist nicht einmal Industrie, sondern nur ein wenig
Durchgangsverkehr und ein Touristenaufkommen was gegenüber dem Bodensee
geradezu lächerlich erscheint......obwohl: ich stehe ja auf diesen
"sanften" Tourismus...... :O)
Meine realistische Alternative: Ich kaufe mir wieder ein kleines billiges und
spritsparendes Motorad um damit, inbesondere im Sommer, an den Staus
vorbeizukommen und nicht stundenweise meine Zeit berufsbedingt auf der Strasse
liegen zu lassen, ist auch oekologisch sinnvoller da weniger Verbrauch und
weniger Abgase, und hoffe halt das mich keiner der verueckten staugenervten
Fahrer welche schon lange an den unmöglichsten Stellen der B31 das überholen
anfangen (sind eigentlich nicht irgendwann mal alle Schutzengel aufgebraucht ?)
auf die Hoerner nimmt oder mich aus Frust weil Ich vorbeifahre
abdraengt......das IST leider die Realitaet, was nicht heisst das ich es mir in
vielen Punkten anders wünsche und zu 100% bereit bin meinen Teil dazu
beizutragen, das bezieht sich durchaus auch auf das Allgemeinwohl.
Gruss,
Shiraz
2008-01:51:30
Antwort an
Shiraz : die Landschaft wird geschont und der Bürger bekommt die Chance, sich
zur Kombination aus
a) sinkender Bevölkerungszahl,
b) langsam abnehmendem KFZ-Verkehr,
c) schnell sinkenden Zulassungszahlen und
d) fehlenden Straßenbaumitteln für den Netzerhalt
seine eigene Gedanken zu machen. Die Zeit des Straßenneubaus ist vermutlich
vorbei. Jedes Moratoriumsjahr bringt es deutlicher in das Bewußtsein.
Nochmal : "Hauptziele der Konzeption des künftigen Straßennetzes im
nördlichen Bodenseeraum sind
- Ausbau vor Neubau
- größtmögliche Schonung von Erholungslandschaften
- möglichst geringe Inanspruchnahme von wertvollen
landwirtschaftlichen Flächen."
Staatssekretär Köberle vom Innenministerium am 1.4.08
( Und noch´was : bitte Text vor der Veröffentlichung
mindestens 1x selbst lesen und ggf. verbessern. Dann ist es nicht so mühsam für
die Anderen. )
2008-10:00:20
Aeh ? Und
das bringt dann den Durchreise- Schwer-und Pedlerverkehr wg von der
überlasteten B31 hin zu einem direkten Zugang schlussendlich zwischen
überlingen und Anschluss FN (oder Immenstadt wenn das denn mal gebaut
wird.....aber da laeuft ja die gleiche Gegenargumentation.....wird also wohl
auch nichts....
Ich persönlich bin davon überzeugt das, Dank an alle Kleingeister, sich in 20
jahren die Lastwagen immer noch durch Hagnau und Fischbach quetschen und die
Umgeheung FN noch immer in der Innensatdt endet.....einige km Statndardstau in
beide Richtungen sind ja heute schon zumindest im Sommer normal......
Aber die Alternative wurde ja schon beschrieben: Halt einfahc nicht mehr
fahren, als Einheimischer weiss man ja das die B31 dicht ist.......ein toller
Vorschlag (und das ist nicht ironisch gemeint) nur leider....nunja.....ein
wenig realitaetsfremd, obwohl natuerlich wenn die menschen mehr mitdenken
würden sich viel Verkehr vermeiden koenne, aber das ist ein grundsaetzlicher
Fakt und schon aus oekologischen Gruenden sinnvoll, loest aber nicht das
problem.....
Was ich schade finde ist dieses Kleinenken: Umgehung Neufrach, Umgehung
Markdorf, Umgehung Kluftern.......Mensch, um was geht es deenn hier ? Um die dringend noetige Schliessung der Lücke
überlingen - FN, das diverse Politiker oder BI oder wer aucj immer dafuer
andere namen finden ist erschreckend....hier geht es doch nicht um das pronlem
eines ortes sondern einer ganzen Region einschliesslich deren Wirtschaft,
Attraktivitaet, Landschaft, Oekologie, menschen, Touristen....allem halt, also
um eine Loesung die allem moeglichste gerecht wird......
Zitat: "Neufrach könnte sofort für den Schwerverkehr gesperrt werden und
die Ortsdurchfahrt nach Weildorf könnte verkehrsberuhigt werden.Wenn man dann
noch die mittelfristigen Verkehrs-Trends mitberücksichtigt, ist mit einigen
Arrondierungs-Baumaßnahmen an den Kreisstraßen 7759/60 und einem Nordanschluß
an die B33 am Talrand bei Ittendorf für den KFZ-Verkehr der Zukunft genug
vorgesorgt"
Und was bringt das abgesehen davon das in Neufrach keine Laster mehr fahren ?
2008-00:11:53
An Shiraz
und andere Interessierte :
Wenn´s nicht so ermüdend wäre ... Wiederholungen liegen mir nicht.
Schade, daß hier nicht mehr Teilnehmer mit Stellungnahmen eingreifen.
Am 30.4. ab 10-00 gibt´s übrigens im Neufracher Rathaus eine vom RegPräs
veranstaltete 1. Sitzung des "projektbegleitenden Arbeitskreises zur OU
Neufrach". Danach wird sich der Umfahrungs-Blätterwald mal kurz bewegen um
dann wieder in den Ruhezustand zu verfallen. Wer bemerkt hat, wie sich das
Schlüsselprojekt Bahnunterführung wieder einmal verschiebt und jetzt auch noch
verteuert, ahnt je nach Standpunkt Gutes oder Schlechtes.
Ich könnte mir vorstellen, daß mit dieser Kreiselverbindung und der Neufracher
Nordumfahrung alles einschließlich der 3. Bermatinger Ortsdurchfahrt erledigt
ist. Neufrach könnte sofort für den Schwerverkehr gesperrt werden und die
Ortsdurchfahrt nach Weildorf könnte verkehrsberuhigt werden.Wenn man dann noch
die mittelfristigen Verkehrs-Trends mitberücksichtigt, ist mit einigen
Arrondierungs-Baumaßnahmen an den Kreisstraßen 7759/60 und einem Nordanschluß
an die B33 am Talrand bei Ittendorf für den KFZ-Verkehr der Zukunft genug
vorgesorgt. Weil diese Kombination so naheliegt und sie - für jeden sichtbar -
die leistungsfähigere Hinterland-Trasse ad absurdum führen würde, wird m.E.
alles eingesetzt, damit die Nordumfahrung ( vom Kreis zu finanzieren ) erstmal
nicht gebaut wird.
Interessant ist bei einem Salemer Bürgerentscheid "pro
Logistikzentrum", daß sich der ergebende LKW-Verkehr nach FN auf jeden
Fall auf dieser Route einpendeln wird - vielleicht unterstützt von einer
schnell realisierten Südumfahrung Markdorf. Dieser neue
"Salem-Verkehr" und Wiedemanns Apfel- bzw. Tank- Lastzüge vom neuen 40 Mio-Liter-Tankvolumen in Ahausen sind weit vor
jedem Straßen-Neubau da.
Shiraz: ist das nicht eine sich ergebende Zwangs-Alternative zum
Straßenbaumoratorium oder auf der anderen Seite zu den gewalttätigen neuen OU?
Die Buggensegler und Ahauser wird´s nicht erfreuen. Die Ahauser können übrigens
mit einer 3. Ortsdurchfahrt für Bermatingen-Ahausen sowieso nur zwischen Pest
und Cholera wählen. Den Ittendorfern wird´s guttuen.
Aber man kann da auch ganz anderer Meinung sein. Bin gespannt.
Wenn der SK den entsprechenden blog nicht verhindert, wird´s in Salem nach dem
Bürgerentscheid zum Strassenbau neu losgehen :
Nordumfahrung, Südumfahrung, Riedwegverlängerung zum Eselsbuckel und die
beschriebene K7759/60-Variante. Ich denke schon über eine möglichst informative
Karte nach, damit wir nicht aneinander vorbeidiskutieren und im blog eine Basis
haben.
2008-16:56:21
Hallo ? Wo bleiben
denn nun die Alternativen und realistischen Loesungsvorschlaege
? Schon seltsam das, sobald man mal realistisch wird, nichts mehr
kommt........obwohl: richtig wundern tut es mich nicht....
2008-13:14:47
"Ich
bin ebenfalls für das Prinzip "Ausbau vor Neubau", insbesondere im
Licht der seit Jahren rückläufigen Verkehrszahlen auf der B31 wäre alles andere
ja auch absurd."
Aja, ruecklaeufig ? Vieleicht der Individualverkehr, aber ganz bestimmt nciht
die Gesamtbelastunf einschliesslich Schwerverkehr....hizu
kommt noch das scheinbar seit 1 jahr eine Maximalgeschwindigkeit von 56 km/h
gilt...
"Alternativen gibt es genügend...60% des heutigen Verkehrs ist sogenannter
"Binnenverkehr" mit einer Fahrstrecke von <5km. Davon ist ein
guter Teil die berühmte Fahrt zum Bäcker an der Ecke oder zum Zigaretten holen,
also entweder auch mit Fahrrad oder zu Fuß zu erledigen (erstere) oder ganz und
gar unnötig (letztere)"
Absolut richtig und ich rege mich serh über soche leute auf.....aber bitte: Die
sind doch nicht auf der B31 sondern fahren innerorts.
"Natürlich ist die B31 derzeit an wenigen Tagen im Jahr zu bestimmten
Zeiten überlastet.Aber niemand (erst recht nicht ein Ortsansässiger und somit
Kundiger) muß zu Messezeiten zwischen 17.30h und 18.30h zwingend sich auf der
B31 (und dann im Stau) befinden........."
Ja, jeden Morgen, Abend und 8 Monate /Jahr das komplette Wochenende. Es ist ja
schoen wenn Sie ihre Zeit so frei plannen können, mit Kindern wird es da schon
ein wenig eng, wenn man regelmaessif geschaeftliche Termine in FN hat wird es
ganz schlimm. Doe Anwohner der Bodenseerregion muessen sich halt dann komlett
den Schwer- und Pendler verkehr anpassen um noch irgendwie von a) nach B) zu
kommen, ja ? Ja was machen denn da zB die Schichtarbeiter ? Und was soll das "Man muss sich nicht
zwingen auf der B31 befinden ? Wo denn sonst wenn man
nach FN muss ?
"Es gibt so viele intelligente Lösungen um Stau zu vermeiden und die
meisten sind wirklich sehr simpel,kosten nichts oder
sparen sogar richtig Geld. Neben der verstärkten Nutzen des (sicherlich noch
ausbaufähigen) ÖPNV sollte hier auch das Bilden von Fahrgemeinschaften (erst
recht bei Spritpreisen von €1,50/l) in Betracht gezogen werden.Aber dazu müsste
man sich womöglich nach jemanden anderen richten und kommt u.U. 10 Minuten
später nach Hause. Kommt also für die meisten nicht in Betracht, obwohl hier
mit ein wenig Eigeninitiative und nur wenig Kompromissbereitschaft so viel
möglich wäre.Auch sie kämen sicher täglich von Überlingen nach Tettnang nur
haben Sie sich noch nie darum bemüht oder eine Anzeige geschaltet,
stimmt`s?"
100 Punkte,allerdings: Ich habe eine fahrgemeinschaft, die übrigens im selben
Stau steht und wo es noch schwieriger wird die Fahrtermine abzustimmmen weil
mehr Privattermine zu berücksichtigen sind, auch eine Bahnfahrt wird gerne
genutzt, was aber aus beruflichen gruenden seltenst möglich ist, schade wenn
die grossen Firmen (und meine Kunden) halt in FN Innenstadt liegen und man da
halt mal oefters für 1 Stunde/Tag hin muss.....da lohnt sich dann bahnfahren
und zur Fa. laufen ganz bestimmt.....ich sollte noch irgendwie auf 8 Stunden
effektive Arbeit /Tag kommen.
"Genauso verhält es sich mit dem Stau auf der B31 Sonntag
nachmittags, wenn Schulferien in Bundesländern enden..."
Und diese Enden jeden Samstag und Sonntag ????
"Ich habe mit meinem Chef an einer intelligenten Homeofficelösung
gearbeitet, welche mich nun nur noch 1x pro Woche nach Weingarten fahren lässt.
Früher war ich jeden Tag unterwegs (5-6 mal pro
Woche), mein Chef musste zudem Büro und Arbeitsplatz vor Ort stellen. Heute bin
ich viel produktiver zuhause, verbringe nicht bis zu 10 Stunden pro Woche auf
der Straße, habe keine Spritkosten von mehreren 100 Euro pro Monat und schone
darüberhinaus noch mein Auto und die Umwelt.Natürlich weiß auch ich, daß das
nicht für jeden Arbeitsplatz möglich ist, trotzdem wird das in der heute
bereits stark vernetzten Arbeitswelt noch immer wenig bis gar nicht
genutzt"
Wieder 100 Punkte und mache ich nach Moeglichkeit ebenso. In wie vielen Berufen
ist das bitteschoen möglich ? Nochmal: Die
Produktionen der grossen Firmen liegen fast alle um FN.....ist ein wenig
schwierig zB eine Motor bei sich im Wohnzimmer zusammenzuschrauben........ich
glaueb nicht das mehr als 1-2% im Homeoffice arbeiten koennen.
"Das mit dem St.Floriansprinzip, welches Sie gerne und häufig den Gegnern
weiterer Straßen unterschieben möchten, trifft genauso auf die Anlieger der
derzeitigen Trassen zu. Die möchten den Verkehr nämlich auch loswerden, egal
wer ihn dann vor der Nase hat solange es nicht mehr die eigene ist."
Da stimmt nciht, denn wie soll denn bitte die B31 zB in Fischbach ausgebaut
werden um den Mehrverkehr Herr zu werden ? Und dann
landet man immer noch in der Innenstadt und nicht am Anschluss der Umgehung.
ich gebe Ihnen recht das zB hagnau dauernd mault, Sie es aber nicht
fertigbringen mal Ihre Fussgaengerampel durch eine Unterführung zu ersetzen was
immens helfen würde Staus, insbesondere Spaetnachmittags, zu vermeiden
"Straßen zu bauen löst sicher keines der Probleme sondern verschärft
bestehende nur weiter."
Doch, der Schwer- und Durchgangsverkehr muesste sich nicht mewhr durch
Fischbach und FN quaelen, das komplette Bodenseeufer würde gewinnen und der
Freizeoitwert der region immens steigen.....nicht zuletzt für den Tourismuss.
"Es sind weit intelligentere Lösungen gefragt und jeder einzelne kann
damit bei sicher selber anfangen"
Absolut, ich tue dies und weiss das wir die Ausnahmen sind, da koennte einiges
gehen, aber wie bringt man die leute dazu ? Durch
Nichtstun bestimmt nicht. Die Loesung den Verkaehr kollabieren zu lassen ist
wohl auch nicht das Wahre....
"Warum muß man denn jeden Tag wegen 1 Paket Butter und 1 Liter Milch zum
Discounter in den nächsten Ort fahren? Ich kaufe nurmehr ein Mal pro Woche dort
ein, den täglichen Bedarf decke ich über den kleinen Einzelhändler am Ort oder
über den ein oder anderen Hofladen ab. Im Endeffekt
fahre ich so sogar auch finanziell noch besser und habe mehr Zeit für meine
Familie und mich. Aber solche Gedanken kommen den meisten Menschen überhaupt
nicht...da schreie ich doch lieber mal monoton nach weiteren Straßen.Ist
allemal einfacher und unaufwändige, als sich selber zu hinterfragen und in die
eigene Handlungen und den eigenen Tagesablauf mal kritisch unter die Lupe zu
nehmen."
Auch hier: Offenen Tueren, Wir kaufen zu Fuss oder mit de Fahrad innerorts ein,
zumindest zum allergroesten teil. Was hat das mir der belastung der B31 zu tun ? Die belastung kommt durch:
- Schwerverkehr, nicht zuletzt durch die Firmen in FN
- Pendlerverkehr, nicht zuletzt durch die Firmen in FN
- Durchgangsschwerverkehr
- Touristen
Zu den ersten 2 Punkten: ich finde es eh zum k......das die Firmen welche
Millionengewine machen sich hier komplett raushalten, ich sehe es auch in ihrer
verantwortung die Grundlagen für die von Ihnen benötiget Logistik zu schafen
und sich, auch aus ökoligischen gesichtspunkten, daran zu beiteiligen. Wenn ich
hier an das geplante lager in Salem einschliesslich der geplanten
Verlkehrsführung ansehe
muss ich mich vor Weinkraempfen schütteln. Nur: DSie schaffen ja
Arbeitsplaetzte, deswegen nimmt die Keiner in die Pflicht......das gleiche gilt
übrigens für parkplätze in FN.
Zu Punkt3: Was ist die Alternative für diesen ?
Autobahn über Stuttgart bestimmt nicht, also ? Und
deisen Dezimieren weil die Verbndiung so schlecht ist das es den Speditören zu
tuer wird: Bitte......wie denn ohne Ausweichroute ?
ich würde wenn es nach mir gaht das alles auf dioe bahn verlagern, nur: wie
schafft man das ? bestimmt nicht indem man einfach
weitere nadeloehre schafft......
Seien Sie gewiss: ich habe ,meinen Tageablauf unter
die Lupe genommen, das hat noch noicht mal oehkologische Gruende, sonder ganz
pragmatische: Weniger im Stau stehen, mehr Zweit für meine Kinder. Aber das
wird das problem nicht loesen.
Wie Sie schreiben: Es sind intelligente Loesungen gefragt. Eine Alternativrozte
verweigern, alles so lassen wie es ist und (warum auch immer) hofen das es von
alleine besser wird ist jedenfalls keine.
2008-09:37:24
Ich bin
ebenfalls für das Prinzip "Ausbau vor Neubau", insbesondere im Licht
der seit Jahren rückläufigen Verkehrszahlen auf der B31 wäre alles andere ja
auch absurd.
Alternativen gibt es genügend...60% des heutigen Verkehrs ist sogenannter
"Binnenverkehr" mit einer Fahrstrecke von <5km. Davon ist ein
guter Teil die berühmte Fahrt zum Bäcker an der Ecke oder zum
Zigaretten holen, also entweder auch mit Fahrrad oder zu Fuß zu erledigen
(erstere) oder ganz und gar unnötig (letztere). Bekommen Sie diesen Verkehr ein
wenig reduziert, sinkt das Verkehrsaufkommen noch schneller, als es es jetzt
bereits tut (diverse automatische Verkehrszählungen entlang der B31 bestätigen
seit Jahren den rückläufigen Trend).
Natürlich ist die B31 derzeit an wenigen Tagen im Jahr zu bestimmten Zeiten
überlastet.Aber niemand (erst recht nicht ein Ortsansässiger und somit
Kundiger) muß zu Messezeiten zwischen 17.30h und 18.30h zwingend sich auf der
B31 (und dann im Stau) befinden.Dann steht man eben morgens eine halbe Stunde
früher auf oder arbeitet halt mal eine halbe Stunde länger oder kürzer oder
geht noch was einkaufen und schon kommt man vor oder nach dem Stau problemlos
und nach Hause. Habe ich jahrelang so gemacht und stand nur dann im Stau, wenn
ich genau um 16.30h den Griffel fallen ließ und mich ins Auto nach Hause
geschwungen habe.Genauso verhält es sich mit dem Stau auf der B31 Sonntag
nachmittags, wenn Schulferien in deutschen Bundesländern enden...kein Mensch muß sich hier zwingend auf der B31 befinden,
zumindest sollte er sich als Bodenseeregionbewohner und Kenner der Situation
dann nicht über die Zeit beschweren, die er im Stau steckt.
Es gibt so viele intelligente Lösungen um Stau zu vermeiden und die meisten
sind wirklich sehr simpel,kosten nichts oder sparen
sogar richtig Geld. Neben der verstärkten Nutzen des (sicherlich noch
ausbaufähigen) ÖPNV sollte hier auch das Bilden von Fahrgemeinschaften (erst
recht bei Spritpreisen von €1,50/l) in Betracht gezogen werden.Aber dazu müsste
man sich womöglich nach jemanden anderen richten und kommt u.U. 10 Minuten
später nach Hause. Kommt also für die meisten nicht in Betracht, obwohl hier
mit ein wenig Eigeninitiative und nur wenig Kompromissbereitschaft so viel
möglich wäre.Auch sie kämen sicher täglich von Überlingen nach Tettnang nur
haben Sie sich noch nie darum bemüht oder eine Anzeige geschaltet, stimmt`s?
Genauso verhält es sich mit dem Stau auf der B31 Sonntag nachmittags, wenn
Schulferien in Bundesländern enden...kein Mensch muß sich hier , zumindest sollte er sich als Bodenseeregionbewohner
dann nicht über die Zeit beschweren, die er im Stau steckt.
Ich habe mit meinem Chef an einer intelligenten Homeofficelösung gearbeitet,
welche mich nun nur noch 1x pro Woche nach Weingarten fahren lässt. Früher war
ich jeden Tag unterwegs (5-6 mal pro Woche), mein Chef
musste zudem Büro und Arbeitsplatz vor Ort stellen. Heute bin ich viel
produktiver zuhause, verbringe nicht bis zu 10 Stunden pro Woche auf der
Straße, habe keine Spritkosten von mehreren 100 Euro pro Monat und schone
darüberhinaus noch mein Auto und die Umwelt.Natürlich weiß auch ich, daß das
nicht für jeden Arbeitsplatz möglich ist, trotzdem wird das in der heute
bereits stark vernetzten Arbeitswelt noch immer wenig bis gar nicht genutzt.
Das mit dem St.Floriansprinzip, welches Sie gerne und häufig den Gegnern
weiterer Straßen unterschieben möchten, trifft genauso auf die Anlieger der
derzeitigen Trassen zu. Die möchten den Verkehr nämlich auch loswerden, egal
wer ihn dann vor der Nase hat solange es nicht mehr die eigene ist.
Straßen zu bauen löst sicher keines der Probleme sondern verschärft bestehende
nur weiter.Es sind weit intelligentere Lösungen gefragt und jeder einzelne kann
damit bei sicher selber anfangen.Warum muß man denn jeden Tag wegen 1 Paket
Butter und 1 Liter Milch zum Discounter in den nächsten Ort fahren? Ich kaufe
nurmehr ein Mal pro Woche dort ein, den täglichen Bedarf decke ich über den
kleinen Einzelhändler am Ort oder über den ein oder
anderen Hofladen ab. Im Endeffekt fahre ich so sogar auch finanziell noch
besser und habe mehr Zeit für meine Familie und mich. Aber solche Gedanken
kommen den meisten Menschen überhaupt nicht...da schreie ich doch lieber mal
monoton nach weiteren Straßen.Ist allemal einfacher und unaufwändige, als sich
selber zu hinterfragen und in die eigene Handlungen und den eigenen Tagesablauf
mal kritisch unter die Lupe zu nehmen.
2008-08:43:51
Und was ist
daran falsch ? Die B31 ist nun mal dicht und führt
mitten durch diverese Orte......und eine Alternative gibt es, gerade für den
Schwerverkehr nicht.........die Industrie, Arbeitsplaetzte, Messe, Flughafen,
Touristen, die will jeder haben, logisch....aber die nötige Infrastruktur
nicht....Auch das Hinztrland lebt von den grossen Firmen in FN, aber der
Verkehr muss alles duch Fischbach, Hagnau usw durch, zusammmen mit dem
kompletten Touristen und einem Grossteil des Pendlerverkehrs.....
Warum wird denn die B31 nicht ausgebaut ? Weil seit
Jahrzehnten mit den gleichen Argumenten wieder und wieder alles verzoegert
wird.....Scheiss St-Florians-prinzip, wie soll es denn werden
? Den Schwerverkehr und Luft ausloesen ?
Touristenverbot für den Bodensee ?
Mich stoert das immer wieder immer nur NEIN NEIN NEIN.....anstatt einmal eine
vernünftige Alternative zu erarbeiten deren Notwendigkeit nicht wegdiskutiert
werden kann.....aber ist ja egal, Hauptsache nicht vor meiner haustür.....
2008-08:11:31
Na also, da
haben wir es doch....soviel zu den uns immer
suggerierten Ortsumfahrungen als reine lokale Entlastungstrassen der Ortskerne
vom Durchgangsverkehr.
Hier soll der Verkehr der B31 also in Teilen durch das SalemerTal geführt
werden..so klar habe ich das von einem Politiker noch
nicht gehört.Auch wenn ich den guten Herrn Zeller und seine Partei niemals
wählen werde, möchte ich ihm hier doch für seine ehrlichen und klaren Worte
danken.Bislang wurde das ja von Müller und Konsorten immer vehement bestritten.
Und da die B31 ja in den nächsten 30-40 Jahren nicht ausgebaut werden wird,
haben wir diesen Verkehr dann dauerhaft vor unserer Haustür.Noch
wahrscheinlicher ist, daß der Planungsfall 7.5 auf dem Weg zum Bau ganz
steckenbleibt und der Status Quo dann (mit der Kette an Ortsumfahrungen) dann
den B31 Verkehr ableitet....
2008-20:37:14
Die Klage
von "Pro Kluftern" gegen den Planfestellungsbeschluss unterstützen
wir. Denn wir wollen nicht tatenlos zuschauen, wie unsere Lebensbereiche immer
mehr eingeschränkt werden. Was auf uns "zurollt" mit der geplanten
"Hinterlandtrasse", dem geplanten Horror-Knoten, auch
Spaltensteiner-Knoten genannt, sowie die geplante B31neu-Westumfahrung
Friedrichshafens, kann man sich unschwer vorstellen. Die wenigen
Naherholungsgebiete in Spaltenstein, zum Beispiel, der Eichenmühlenweg mit der
idyllischen Brunnisach (auch noch ein letztes nicht zerstörtes
Naherholungsgebiet der Fischbacher), sowie der Buchschachwald, werden von der
geplanten B31neu gnadenlos zerschnitten. Viele schöne Landschaften fallen dem
Straßenneubauwahnsinn zum Opfer und werden auf ewige Zeiten verschandelt
bleiben. Neubau statt Ausbau ist die Devise der Obrigkeiten von Stadt und Land.
Wir hoffen, dass Richter oder Richterin bei diesem Verfahren einen gesunden
Menschenverstand besitzen und im Sinne der dort lebenden Menschen und zu
Gunsten der Natur handeln.
2008-15:12:10
Aufruf zur Kampagne:
„400 x 100 Euro – für eine lebenswerte Bodenseeregion“
Die Bürgerinitiative "Pro Kluftern e.V." hat das größte Schweizer
Planungsbüro, die Rapp Trans AG in Basel, damit beauftragt ein unabhängiges
Verkehrsgutachten zu erstellen. Der Auftrag lautet, den gesamten Planfall 7.5
von Überlingen bis Friedrichshafen auf den Prüfstand zu stellen. Mit den
Ergebnissen aus diesem Gutachten glaubt der Rechtsanwalt von "Pro
Kluftern", auch genügend Munition gegen den in Aussicht gestellten
Planfeststellungsbeschluss zur B31-Westumfahrung zu bekommen.
Die Klage von "Pro Kluftern" gegen den Planfeststellungsbeschluss
wirkt sich damit unmittelbar auf ALLE Anwohner der "Hinterlandtrasse"
aus! Darum sollten wir uns, schon aus Eigeninteresse, mit der Kampange von
"Pro Kluftern" solidarisieren und den Spendenaufruf finanziell
unterstützen.
Warum sollte gerade ich spenden?
Stellen Sie sich ganz einfach folgende Fragen:
Was ist mir der erholsame Spaziergang ins Grüne - direkt von der Haustüre weg -
wert?
Was verliere ich wenn meine Immobilie auch nur 10% an Wert verliert?
Was ist es mir wert, nachts bei offenem Fenster zu schlafen?
Weitere Informationen und die Spendenkonten finden Sie auf der sehr
informativen Homepage von "Pro Kluftern" unter:
http://prokluftern.de
Ein solidarischer Anwohner der Hinterlandtrasse!
2008-12:37:41
Eine
ausgebaute „Hinterland-Trasse aus verknüpften neuen Ortsumfahrungen“ ist zur
Entlastung der seenahen B31 nicht nötig, weil
1. Die seeferne Achse Freiburg-Tuttlingen-Memmingen-München bereits in Form des
Bundesfernstraßenzuges B31-B311/312-A96 besteht.
2. Im seenahen Raum kann heute bereits wie folgt gefahren werden
:
a) ab Überlingen Kogenbach/Andelshofer Weiher über die L200
– Knoten Lippertsreute L205 – Rickenbach – Stefansfeld – Neufrach –Bermatingen –
B33 Markdorf nach Ravensburg bzw. über die K7742 Raderach oder L207 Kluftern
nach Friedrichshafen ( und nach einigen diskussionswürdigen
Arrondierungsmaßnahmen für den LKW-Verkehr ab Lippertsreute auch die
geeignetere Strecke über Altheim – Weildorf – Neufrach-Nord – Bahnunterführung
Gewerbegebiet Neufrach – Buggensegel/Ahausen – B33 Ittendorf-Nord – Markdorf
nach RV bzw. über die L207 oder K7742 nach FN )
b) ab Unteruhldingen über die L201 nach Mühlhofen –
Ortsanfang Mimmenhausen– K7760 Ahausen – Ittendorf – Markdorf nach RV bzw. FN
c) ab Stetten über die B33 nach Ittendorf – Markdorf nach RV
bzw. FN
d) oder auch von Überlingen oder Unteruhldingen nach Salem
über die L204 durch das Deggenhausertal nach RV oder Oberteuringen-FN
Damit sind
westlich FN jederzeit temporäre B31-Entlastungen auf unterschiedlichen Routen
bei Messespitzen, Unfällen und Reparaturarbeiten möglich.
Straßen haben wir übergenug ! Schonen wir lieber
unsere Landschaft und optimieren mit klugen Arrondierungsmaßnahmen das
vorhandene Netz. Denn sogar für dessen Status-Erhalt ist noch nicht einmal
ausreichend Geld vorhanden.
Am 1.4.08 schrieb mir Staatssekretät R.Köberle MdL als Antwort auf meine
Fragenliste vom 14.2.08 ( s.o. ) u.a. :
"Hauptziele der Konzeption des künftigen Straßennetzes im nördlichen
Bodenseeraum sind
- Ausbau vor Neubau
- größtmögliche Schonung von Erholungslandschaften
- möglichst geringe Inanspruchnahme von wertvollen
landwirtschaftlichen Flächen" Nehmen wir den Chef der BW
Straßenbauverwaltung doch beim Wort.
Eine nennenswerte Entlastung der seenahen B31 wird sich ohne verkehrslenkenden
Eingriff beim LKW-Verkehr ( und da besonders beim
LKW-Transit ) durch eine Hinterland-Trasse nicht einstellen. Diese Eingriffe
bei Bundesfernstraßen sind zur Zeit nicht möglich. Im Gegenteil
werden gut befahrbare Alternativrouten vom regionalen Ziel- und Quellverkehr
genutzt und das Verhältnis zwischen PKW- und Schwerlastverkehr auf der B31
verschiebt sich zulasten des Schwerlastverkehrs. Die B31 bleibt immer stark
befahren und die Anwohner werden durch mehr Transit-Schwerlastverkehr noch
stärker belastet. Sie können kein Interesse an einer Hinterland-Trasse aus
Ortsumfahrungen haben. Die entlastende vierspurige P7.5-Trasse von Überlingen
nach Friedrichshafen ist nach allen offiziellen Daten weder in dieser
Generation finanzierbar, noch ist sie u.E. überhaupt noch durchsetzbar.
Bob Jürgensmeyer, Bermatingen
Vereinigte Verkehrsinitiativen der Bodenseeregion ( VVB )
2008-13:44:54
Tcha......und was hat das nun mit dem Thema zu tun ?
Das die allermeisten Umgehungstrassen totaler Bloedsinn sind weiss doch
eigentlich jeder der sich mit dieser Materie beschaeftigt, und ich als
belkenneder naturschuetzer habe oft genug mit dem Kopf geschüttelt und mich
gewundert was da ins Land geballert wird.
Allerdings: was hat das mit der seit Jahrzehnten noetigen und durch
Einzelinteressen immer wieder abgeblockten Entlastung der B31 zu tun ?
Es ist doch absoluter Nonsens auf andere Stellen zu zeigen mit dem Hinweiss: Da
hat es nichts gebracht. Der einzige gemeinsamme nener hier bei ist: Es ist eine
Umgehungsstrasse, was ist mal allen anderen Parametern ??????
Ich warte immer noch auf die Beantwortung meiner Fragen vom 2008-03-19
15:12:44, da kommt aber leider nicht von jenen welche so vehemennt gegen die
Starsse wettern........wo ist den die Alternative ???
Nur "Nein"-Unken ist definitiv zu wenig bei einem Thema was mehr als
nur wichtig für die ganze Region ist.
Ich moechte hier Herrn Küpfer zitieren: "...daß man für wirkliche Lösungen
zum Wohle aller schon ein paar mehr Synapsen verknüpfen muß als zum bloßen
Schrei nach einer Ortsumfahrung ausreichen..."
Gut, das geht aber auch anderesherum: Nur NEIN schreien ist zuwenig was waere
denn eine "wirkliche Lösung " ??? Noch ein
paar mehr 30er Zonen und Engpaesse, die LKW werden dann schon wegbleiben ?
man koennet ja zB auch die MTU, ZF auf Fa. Fischer aus FN in ein Randbebiet
auslagern, der Erfolg waere auch nicht zu verachten........das würde in vielen
Punkten ökologisch Sinn machen, nur leider ausserhalb jeder Realitaet.
Diese Firmen planen aber ein neuen grossen parkaus in der Innenstadt anstatt
Anreize zu oeffentlichen Verkerhsmitteln zu schaffen. Im Gegenteil: Zumindest
bei MTU MUSS verpflichtend jeder der einen Firmenwagen besitzt (und das sind
wegen superlbilligen Konditionen aus alten zeiten bei Daimler Chrysler) damit
zur Arbeit gefhren werden, auch wenn man mit einem Fahrad schneller
waere..........an solchen Punkten würde ICH gerne mal angreifen....
Unterm Strich: Die B31 ist dicht und die Staus und der Laerm auch ökologisch
bedenklich, dann also mal her mit den Alternativen !!!!!
Meine meinugn ist bekannt: Wir brauchen eine Hinterlandroute, am besten
gestern, auch wenn leider dadurch sicherlich stark in die natur eingegriffen werden
muss............
Man könnte natuerlich auch die B31 fuer lastwagen sperren.......oder mal
auszaehlen wievile des verkehrs (mit pendlern) den nur von den grossen Firmen
der Region bedingt ist. Tragen die einen Teil zur Problemloesung bei ? Einen Teufel werden die tun, streichen die Gewinne ein
welche zu grossen teilen ins Ausland fliessen (siehe insbesondere Tognum). Wer
nimmt den diese Firmen in die Pflicht ? Politisch
keiner....da kommt dann wieder das
Arbeitsplatzargument......und kein Politiker traut sich.....das im MTU Werk1
schon jetzt einige 100 Parkplaetze fehlen interessiert keinen.....nach meiner
meinung muss sich eine Firma auch um die für Sie notwendige Infrastruktur
kümmern......aber das wird ja immer anderen überlassen.......
Nichst gegen Kritik, ganz im Gegenteil, nur aus einer Diskussion kommen goldene
Loesungen. Aber etwas Konrtuktivitaet wäre halt schon mal angebracht, eine
Vogel-Strauss-Taktik hat noch nie etwas gutes
hervorgebracht.
2008-07:47:39
Für alle,
die noch immer an die heilsbringende Wirkung von Ortsumfahrungen glauben, sei
dieses Papier ans Herz gelegt...
Fakten zu
Ortsumfahrungen
http://vorort.bund.net/verkehr/themen/themen_30/files/5056_fakten_ou.pdf
94,8% (!!) (Quelle Bundesverkehrsministerium) aller erstellten Ortsumfahrungen
zeigen "keine" oder nur "geringe" Entlastung und nur 5,2%
zeigen hinsichtlich einer Verkehrsberuhigung "sehr hohe" oder
"überragende" Bedeutung und erfüllen somit den in sie gesetzten
Zweck...
19 von 20 OU sind somit ein Schuß in den Ofen! Wieviel deutlicher muß den
handelnden Akteuren von Gemeinde, Politik und auch den Befürwortern solcher
Projekte denn vor Augen geführt werden, daß man für wirkliche Lösungen zum
Wohle aller schon ein paar mehr Synapsen verknüpfen muß als zum bloßen Schrei
nach einer Ortsumfahrung ausreichen...
2008-08:49:59
Interessant in diesem Zusammenhang auch
http://www.suedkurier.de/region/friedrichshafen/kreis/art3229,3125415,0
Wie wir hier erfahren, sind
die Teilstücke der L205 zwischen Bermatingen und Neufrach sowie Neufrach und
Salem ja erst in den letzten Jahren aufwendig saniert worden
Der Südkurier möge mir den letzten Verweis bitte verzeihen, aber die SZ ist
hier einfach ausführlicher (beide Seiten lesen):
http://www.suedkurier.de/region/markdorf/art1064,3127836
http://www.szon.de/lokales/markdorf/salem/200803270503.html
Hätte nicht gedacht, daß ich in meinem Leben nochmals einem Sozi bepflichten
muß.... :-)
2008-06:42:52
Der Bericht lässt sich auch auf der SWR3 Homepage abhören: “www.swr3.de“
Einfach auf " Anhören: Sinn und Unsinn von Umgehungsstraßen" im Feld ".: SWR3 Morningshow" klicken.
2008-00:0:02
SWR3 ganz
aktuell zum Thema Ortsumfahrungen :
Das Resümee zu Baden-Württembergs Ortsumfahrungen laut
Bundesverkehrsministerium ( BMVBS ) heute Morgen im SWR3 lautet :
"Von 38 Baden-Württembergischen Bundesstraßen-Ortsumfahrungs-Projekten
sind 20 ohne positiven Effekt und nur 12 Umfahrungen haben sehr gute
Ergebnisse. Von 109 geplanten Ortsumfahrungen sind laut BMVBS in BW nur 14
sinnvoll. Die Halbierung der Lärmbelastung schafft keine Umfahrung." Danke
für diesen wichtigen Hinweis an Karsten.
Auch bemerkenswert dazu : MdL Ulrich Müller, früherer
BW- Verkehrsminister aus dem Bodenseekreis mit gewichtiger Stimme in seiner CDU
hat zu dieser Beurteilung seiner Straßenplanungen eine nicht unwesentliche
Verantwortung. Macht er hier im Kreis jetzt "weiter so"
?
Die Straßenplaner müssen offenbar umdenken oder aber weniger auf Wünsche von
Lokalpolitikern eingehen. Es gilt mehr denn je : für
die Landschaft der Bodenseeregion wäre die Fortschreibung des real bestehenden
Straßenbaumoratoriums außerordentlich wohltätig. Eine Mittelumschichtung zur
Sanierung des bestehenden Netzes ist angesagt. Z.B. sind 33% der Landesstraßen
im Bodenseekreis laut jüngster Info vom Innenministerium an MdL Zeller in
schlechtem Zustand. Viel Arbeit für die Straßenbauer :
denen ist es vermutlich egal, ob sie sanieren oder neu bauen - Hauptsache
dauerhafte Arbeit.
Immer interessant auch für uns hier :
"salemneu.suedblog.de" , sehen Sie doch da auch ´mal rein.
2008-20:17:29
Damit die
sehr informativ aufgelistete Historie zur Bodensee-Autobahn nicht übersehen wird : der kleine Hinweis direkt unter der Karte beim
Beitrag von Herrn Staatssekretär Kübelmoser vom 2008-3-18 als "Geschichtlicher
Zusammentrag: Singen-Lindau" kann angeklickt werden und es erscheint dann
Text ( ausgedruckt sind´s ca. 15 Seiten ).
Dem Südkurier sei Dank, daß er so konstruktiv zur Info
beiträgt.
2008-18:36:18
Das ist nett, daß uns Herr Kübelmoser von offizieller Seite
die "Linie der Bodenseeautobahn" aus den 70er Jahren zusätzlich zur
"Hinterland-Trasse aus verknüpften Ortsumfahrungen" vom
Südkurier-Archiv aus dem Vorfeld der Bürgerentscheide eingestellt hat. Auch das
dient der Information. Außerdem ist es gut, wenn sich die Stuttgarter Volkes
Stimme von vor Ort anhören. Die kommt m.E. auf den offiziellen Kanälen nicht
ausreichend gewürdigt ´rüber. Aktuelles Beispiel war wieder der Besuch von Frau
Staatssekretärin Roth aus dem Bundes-Verkehrsministerium im Bodenseekreis. Hier
sollte Einigkeit der Region zum Straßenbau signalisiert werden, obwohl sich
dazu noch nicht einmal die Bürgermeister-Rige einig ist.
Wir Dauer-Diskussionsteilnehmer sollten uns hier etwas zurücknehmen, damit sich
andere nicht majorisiert fühlen, mitdiskutieren und damit ein repräsentatives
Bild vom Pro und Kontra vermittelt wird. Ich möchte mich deshalb auf weniger
bekannte Gesichtspunkte beschränken. Die Zeit der Planfeststellungen wird noch
heiß genug.
Hier z.B. ein Bild vom Zorn eines hoch Betroffenen :
Anläßlich von Frau Roth´s ernüchternden Äußerungen gegenüber den
Straßenbaufreunden zur "Bündelungstrasse P 7.5" und zur
Vorfinanzierung einer noch nicht einmal baureifen B31 FN-west wollte ich die
Einschätzung von Hagnau´s Bürgermeister Blümke zu seiner fast aussichtslosen
Situation erfragen und seine Alternativen ansprechen. Er war fast blind vor Wut
auf die "Frechheit" unserer Vereinigten Verkehrsinitiativen der
Bodenseeregion, ein fortgeschriebenes Straßenbau-Moratorium zu fordern. Ich
wollte ihm keinesfalls Salz in die frische Wunde streuen, sondern fragen, ob er
mir zustimmen kann, daß sich sein Schwerlastanteil auf der B31 erhöht, wenn
sich der kundigere Regionalverkehr auf einer Hinterland-Trasse bewegen kann.
Voller LKW´s wird er es werktags dort immer haben. Demnach können nach meiner
Einschätzung die Seegemeinden gar kei Interesse an einer Hinterlandtrasse
haben, weil sie außer erhöhtem Transitanteil nichts davon haben
! Aber ich werde gerne klüger dazu.
So bleibt dem Hagnauer Schultes als schwache Entlastung nur die B311 im Norden,
die Ableitung auf die B33 bei Meersburg mit einem Molldite-Tunnel bei
Ravensburg in Richtung A96 Wangen, eine scharfe "Ausweich"- Maut für
den Bodensee-Transit ( die es leider noch nicht gibt ) und unser restriktives
Verhalten gegenüber weiterem Straßen-Neubau.
Ich habe neulich in einigen Werktags-Stichproben auf der B31 zwischen 13 und
21% Schwerverkehr mit vielen ausländischen Kennzeichen gezählt. Das ist weit
mehr als doppelt so viel, als auf Bundesstraßen angesetzt wird. Sagten uns
Modus Consult´s Herren zu Zeiten der Bürgerentscheide Markdorf/Bermatingen
nicht, es gäbe auf absehbare Zeit auf der B31 nur ca. 10% Durchgangsverkehr und
LKW-Transit könne man vernachlässigen ? Gleichzeitig
errechneten sie hohe Verkehrszahlen für das Hinterland im Sinne von
Ortsumfahrungen - um nicht zu sagen, sie manipulierten. Diese Helden liefern
u.a. den Straßenbauern das Futter zu weiterer Landschaftszerstörung. Wen
wundert´s, wenn wir Bürgerinitiativen das ganze Planungsgerüst infrage stellen
und anerkannt qualifizierte Verkehrsplaner fordern ?
2008-14:42:50
Wem gehören
die Flächen, über die die Entlastungsstraße gebaut werden
soll ? Haben die Grundstückseigentümer denn keine
Möglichkeit gegen die Enteignung vorzugehen ?
Entwickelt sich das Bauprojekt ähnlich wie die geplante Bundes - Bodensee -
Autobahn, weil ja der Verlauf dem der Entlastungsstraße frappierend ähnlich gleicht !
Meinen Informationen zufolge werden hochwertige Böden mit Bodenwertzahlen (BWZ)
in Höhe von 70 verbraucht, die für landwirtschaftliche Zwecke für immer nicht
mehr zur Verfügung stehen.
2008-12:20:24
Sinnvoller
wäre doch die neue Entlastungsstraße gleich 1-spurig oder gar 4-spurig
auszubauen um beiderseits die Unfallgefahr extrem
herunterzusetzen, weil Überholvorgänge nicht über die Gegenverkehrsspur
realisierbar sind !
2008-16:12:44
Zitat:
"Als erstes sollte einmal die Frage geklärt werden, ob wir den auch
zukünftig zunehmenden Schwerlasttransitverkehr hier wollen oder ob wir ihn
weiter auf die Autobahnen zwingen, indem wir hier eben keine zeit- und
kostensparenden Direktverbindungen durch unsere Region bauen und das Nadelöhr
weiterhin möglichst klein halten."
Bitte um Beantwortung folgender Fragen:
1. Welche Autobahn ?
2. Wo hat das mit dem Nadeloehr jemal funktioniert ?
Zitat:
"Zudem ist die Gleichung "Mehr Verkehr = Mehr Straßen" ungefähr
so stupide wie auf mehr Verbrechen mit mehr Gefängnissen zu reagieren....in beiden Fällen gilt es der aktive Vermeidung den
Vorzug vor der Reaktion zu geben."
Prizipiell ja, aber Mehr Verkehr = Augen zu und Chaos zulassen kann die Loesung
gewiss nicht sein.
Zitat:
"Ja, auch ich saß schon Sonntag nachmittags vor Überlingen im Rückstau vor
dem Andelshofer Kreisel oder war zu Messezeiten um FN unterwegs und habe mich
geärgert...trotzdem lass ich mich lieber 2 mal im Jahr eben 5 oder 10 Minuten
später daheim ins Sofa plumpsen als das Hirn auf Sparflamme zu schalten und nur
nach neuen Straßen zu rufen"
Dann sind Sie Gluecklich. Glauben Sie ernsthaft das ich wgen 5-10 min, auch
wenn dies taeglich waere nach einer neuen Strasse rufen würde
?
Wenn man aber aus beruflichen gruenden oft mit dem Auto penden muss uns das im
Sommer jeweils bis zu 2 Stunden ausmacht ist das wohl eine andere
Blickweise.....ich würde gerne draussen Gruenen wohnen und die B31 nur 2-3 mal /Jahr nutzen muessen......und ebensogenr würde ich
lieber diese 2-3 Stunden mit meinem Familie verbringen.......
Ich schlage vor Sie fahren jetzt gerade an Ostern mal zu Berufpendlerzeiten von
Meersburg nach Tettnag und zurueck.....im Sommer ist es noch schlimmer, da geht
mit den zusaetzlichen Touristen eh nix, dis Fischbach ist Stillstand, ab
Immenstadt bis hagnau ist wegen dieser Fussgaengeramel dicht (wo man seit
Jahren schon mal eine Unterrfphrung bauen koennet) und selbst wenn frei ist
faehrt weil ser See ja so schoen ist sowieso eine mit 40 Maximalgeschwindigkeit......und
Sie wollen das Nadeloehr verkleinern ?
Verstehen Sie mich richtig: Ich verstehen und akzeptiere Ihre Argumente, aber
Sie sind was den Status Quo anbelnagt einfach absolut unrealistisch. Ich muss
mir keine Statiskiten von wem auch immer ansehen wenn Ich nahezu tagtaeglich
die Erfahrunge selber machen kann und somit mein Wissen aus erster hand
habe.....nur weil dann jemand schreibt das es anders ist wird es dewegen nicht
wahrer...
2008-14:29:48
Für alle Interessierten
hier mal die Homepage der "Unabhängigen Verkehrswissenschaftler"
[url=http://www.verkehrswissenschaftler.de/index.htm[/url]
Keine Lobbyisten, welche Ihr Gehalt in Teilen von Hochtief, Bilfinger und
Berger oder von staatlich finanziertem Straßenbau wirtschaflich profitierenden
Unternehmen sondern seriöse und unparteiische Wissenschaftler, welche sich
objektiv und mit rein wissenschaftlichem Ansatz der Thematik widmen.
2008-14:05:44
Und der Misstand, daß starker Verkehr direkt durch westliche
und nördliche Teile von FN fliesst, kann logischerweise nur in FN selbst gelöst
werden.
Wieso kann nicht generell einem Ausbau vorhandener Strecken und der Beseitigung
von so offensichtlichen Hindernissen und Fehlplanungen wie beispielswiese dem
gänzlich idiotischen Kreisel in Andelshofen oder der ebenso sinnlosen und
stauproduzierenden Busampel am St.Elisabeth in Friedrichshafen (die der
Initiator und damalige Befürworter, der gute Herr Hornung, bis heute immer noch
verteidigt anstatt zuzugeben, daß er hier (wie auch sonst meist) unglaublich
daneben lag) den Vorzug vor Neubau gegeben werden? Bereits heute ist die
Bodenseeregion (nach den Ballungsräumen Stuttgart und Karlsruhe/Mannheim) die
Region mit der höchsten Dichte an zugepflasterter und zementierter Natur..müssen wir hier unbedingt noch aufschliessen?
2008-13:45:17
Immerhin
zeigt das auf, daß die Hinterlandtrasse im westlichen Bodenseebereich auf exakt
der gleichen Trasse verlaufen soll, die vor 30 Jahren wegen absoluter
Umweltunverträglichkeit beerdigt wurde...
An disem Umstad hat sich logischerweise bis heute nichts verändert und wird es
auch nie, wie auch...
Als erstes sollte einmal die Frage geklärt werden, ob wir den auch zukünftig
zunehmenden Schwerlasttransitverkehr hier wollen oder ob wir ihn weiter auf die
Autobahnen zwingen, indem wir hier eben keine zeit- und kostensparenden
Direktverbindungen durch unsere Region bauen und das Nadelöhr weiterhin
möglichst klein halten.
Zudem ist die Gleichung "Mehr Verkehr = Mehr Straßen" ungefähr so
stupide wie auf mehr Verbrechen mit mehr Gefängnissen zu reagieren....in beiden Fällen gilt es der aktive Vermeidung den
Vorzug vor der Reaktion zu geben.
Ja, auch ich saß schon Sonntag nachmittags vor Überlingen im Rückstau vor dem
Andelshofer Kreisel oder war zu Messezeiten um FN unterwegs und habe mich
geärgert...trotzdem lass ich mich lieber 2 mal im Jahr eben 5 oder 10 Minuten
später daheim ins Sofa plumpsen als das Hirn auf Sparflamme zu schalten und nur
nach neuen Straßen zu rufen.Mit neuen Straßen wird lediglich weiterer Verkehr
induziert, den ja wohl keiner ernsthaft hier haben will. Wieso soll unsere
wunderschöne Region ost- oder westeuropäischen Spediteuren diesbezüglich
entgegenkommen und Transitstrecken für den schnellen und kostenfreien
Durchgangsverkehr anbieten. Da der Individualverkehr in den nächsten Jahren
sowieso weiter abnehmen wird und dies spürbar bereits heute tut, wo liegt dann
hier der Nutzen für uns Bodenseeanwohner?
2008-12:11:51
Und was
bewegt das nun ? Zeigt nur auf was alles wissen: 30
jahre sinnlose Diskussion ohne Loesung weil keder nur vor der eigenen Haustuere
kehrt........soll der See doch im Chaos ersticken......
2008-21:35:28
Um etwas
Bewegung in die festgefahrene Diskussion zu bringen sehen Sie hier
Informationen zur ehemals geplanten Autobahn in Ihrem Bezirk:
Lage der Trasse der Autobahn 98 Singen-Lindau:
2008-20:18:50
Was das
Verhalten der Politiker betrifft: 100% Zustimmung.
Was den Florian betrifft: Seien Sie versichert das ich als langjaehriger
Oberministrant mich damit auskenne.. :o)
Aber: Es ist nicht ein Problem der Anwohner der jetzigen B31, es ist ein
Problem der ganzen Region, und so, mit einem grossen Blickwinkel, muss es auch
geloest werden. Somit ist mein Zitat werde haltlos noch inhaltlich falsch: Da
sich am Verkehr nichts aendert lassen Sie durch ihre aktive Ablehnung die
jetzige Route im entgültigen Chaos versinken.....aber das Sie ja die Notwendigkeit
einer weiteren Trasse bezweifeln rede ich ja eh gegen Windmühlen. Das heisst
also auf der jetzgen Trasse ist alles toll !!!! Aeh ?
Ich gehe davon aus das Sie diese Route so gut wie nie nutzen
?
Das die B31 entlastet werden muss ist nu mal Realitaet und kann nicht mit
welchen Argumenten auch immer weg diskutiuert werden. Was soll also die Loesung
sein ? Eine Trasse noch weiter im Hinterland wie von
einem Vorschreiber vorgeschlagen ? Von mir aus, los geht es.....nur die
Anwohner dort argumentieren mit den Gleichen Worten wie Sie.....was ier laeuft
ist eine reine Vogel-Strauss-Taktik.....und was da auf der B31 passiert geht
mich ja nix an......wohne ja nicht da......au man.....ich finde es toll wenn
man sich fuer etwas einsetzt, noch besser wenn dabei etwas gutes fuer die natur
herauskommt, aber dabei darf man vor der realitaet doch nicht die Augen
verschliessen ? Wie sieht alsi ihr Loesungsvorschlag aus ?
Aber bitte etwas realistisches, ich würde auch gerne 50-80% der Schwerverkehrs
und jener die sogar zum broetchen holen mit dem Auto abfahren abschaffen.....an
letzteren bin ich dran, zumindest nach meinen Moeglichkeiten, der erste Punkt
wird schwierig solange keine politischen Moeglichkeiten ausgeschüpft werden.
Und dann ? Auf die Bahn ? Tolle Sache wenn dieser Laden es mal schaffen würde wirtschaftlich interessante Angebote zu
machen.....
2008-19:39:29
Außer das wir über die Notwendigkeit dieser Ausweichroute gänzlich
unterschiedlicher Ansicht sind, ist prinzipiell nichts falsch.
Aber dann lasst uns das Kind doch zukünftig beim Namen nennen...Warum lässt man
Bürger von Salem, Bermatingen, Markdorf und Kluftern in dem Glauben, es geht
hier alleine um Umfahrungen Ihrer Dörfer und lässt sie in Bürgerentscheiden
lediglich darüber abstimmen?? Warum behaupten alle Politiker gebetsmühlenartig,
daß es bei dem Ortsumfahrungen gerade nicht um die Hinterlandtrasse zur B31
geht sondern man den Anwohnern der beteiligten Dörfer und Gemeinden lediglich
etwas Gutes tun möchte, indem man sie von kleineren Teilen des
Durchgangsverkehrs befreien möchte?
Warum spielt man mit geschönten und viel zu niedrig angesetzten Kosten für die
"Umfahrungen".
Was am meisten stört ist die Scheinheligkeit und Rosstäuscherei, mit der die
Herren MdL Müller und Zeller, Bürgermeister, die Initiative B31 neu u.a. hier
ohne mit der Wimper zu zucken lügen um Ihre Interessen durchzudrücken.Dies
macht man weil man genau weiß, daß man für den eigentlichen Plan in der
bevölkerung eben keine Mehreit erhält. Warum gibt man den Bürgern nicht alle
relevanten Informationen und hält mit dem Wesentlichen hinterm Berg? Sagt doch
den Leute: Ja, wir wollen die Probleme mit der B31 auf Eurem Rücken und vor
Eurer Haustür lösen. Die Kette der Ortsumfahrungen dient tatsächlich der
Entlastung der B31.
...und dann lasst die betroffenen Bürger mal vor diesem Hintergrund entscheiden
und beugt Euch diesem Votum, wie immer es ausfällt.
@ Shiraz...Vielleicht schauen Sie sich die Geschichte mit dem heiligen
St.Florian nochmal genauer an, bevor sie sie falsch anwenden.
Es sind, wenn überhaupt, die Anlieger der -DERZEITIGEN- Trassenführung, welche
sich ihrer Probleme vor der Haustür anderer entledigen wollen und somit
"anderer Leuts Häuser" anzünden möchten. Wir sind ganz gegen den
neuen Trassenbau und somit auch gegen den Bau vor anderer Leuts Häuser.Der
haltlose und inhaltlich falsche Vergleich verfehlt
somit gleich in mehrerlei Hinsicht seine eigentliche Wirkung.
2008-13:35:10
@K. Küpfer
Natürlich geht um eine grossangelegte Verkehrsverlagerung weg von der B31 und
um eine Hinterlandtrasse.......und was um Himmelswillen ist daran falsch ? Das ist genau das was die region (leider) braucht, die
Alternative waere 1. eine Reduzierung der Schwerverkehrs und 2. den bau eines
vernünftigen öffentlichen Netzes, und wer glaubt bittschoen daran
? Also doch St. Florian.........soll sich der Verkehr doch weiterhin
direkt am See entlang durch die Doerfer quetschen.....das dabei um einiges mehr
Laerm und Abgase entsheen als auf einer Hinterlandroute auf welcher zuegig
gefahren werden kann wird natuerlich unter den berühmten Tisch fallen
gelassen.......
Sicher, wir machen noch ein paar Ampeln und 30er Zonen mehr und schon fahren
weniger Lastwagen....ganz bestimmt.....
Nicht gegen 30 Zonen in Wohngebieten, bei Schulen usw......aber auch
Durchgangsstrassen ? Wenn man mal richtig misst bringen diese durch das Bremsen
und beschleunigen noch mehr Laerm und Abgase als es ohne diese waeren......
Schade halt das jeder nur bis vor die eigene Haustür
denkt....
2008-10:03:33
Man kann
doch nichts machen, was wieder die selbsternannten Umweltschützer,
Verkehrsgegner, Bedenkenträger, Verhinderer, Fortschrittsverweigerer und
Verschwörungstheoretiker auf den Plan ruft. Am unerträglichsten sind die
"Experten", die überall reinquatschen, ohne den Hauch einer Ahnung zu
haben.
Alle schimpfen, daß Verkehrsprojekte 20, 30 Jahre brauchen, um gebaut zu
werden. Kein Wunder, wenn ich dieses lächerliche Antigefasel da oben lese.
Eines noch für die Naivlinge, die immer noch daran glauben, Verkehr durch
Repressalien steuern zu können: Das ist eine Illusion, die lediglich nich von
einigen unbelehrbaren Altökos und dummen Politikstudenten geglaubt wird.
2008-09:13:37
Die von
Herrn Jürgensmeyer oben eingestellte Grafik zeigt erschreckend eindrucksvoll
und überdeutlich, daß es hier nicht (wie dem unbedarften Bürger von Gemeinde
und Bürgermeisterseite gerne weißgemacht) um die Entlastung der Dörfer und
Vororte von Teilen des Durchgangsverkehr geht, sondern daß unter bewusster
Vorspiegelung falscher Tatsachen ganz offensichtlich um eine großangelegte
Verkehrsverlagerung weg von der seenahen B31 ins Hinterland geht.
Nachdem die B31 neu wohl auch in den nächsten Jahrzehnten nicht realisiert
werden wird (Aussage MdB Schockenhoff) und immer wahrscheinlicher den Weg gehen
wird, den die "Bodenseeautobahn" vor Jahren bereits genommen hat,
soll hier durch die Hintertür eine Hinterlandtrasse zur bestehenden B31
durchgeboxt werden. Dies müssen sich alle Bürger klar machen, welche den
äußerst schlichten und wohlfeil klingenden Argumenten ihrere Befürworter
bislang gedankenlos und bereitwillig auf dem Leim gegangen sind.
Falls dieses Szenario Wirklichkeit werden sollte, werden lediglich wenige
direkte Anwohner der Durchgangsstraßen vielleicht um ein paar hundert Autos
täglich entlastet.Gleichzeitig müssen sie sich aber ALLE im Klaren sein, daß
sie sich dies mit mehreren tausend oder gar zehntausend PKW/LKW täglich
erkaufen, welche oft nur 100m entfernt mit 100km/h durch wunderschöne
Auen-/Wiesenlandschaften (Natur- und Wasserschutzgebiete!) und Wälder
hindurchrauschen und hierbei ein Vielfaches an Lärm, Luftverschmutzung und
Feinstaub für ALLE produzieren
Kann das irgendjemand ernsthaft wollen?
2008-14:33:16
Die
Alternative zur Bodensee-Transit-Schwerverkehrsroute
( Ein Auszug unserer Denkschrift als Antwort an Shiraz ) :
" Es gibt bereits eine „Transit-Hinterlandtrasse aus Bundesstraßen“. Es
ist die B31 ab Freiburg, vorbei an Donaueschingen, die A81 kreuzend über die
Bundesstrassen B311/B312 nach Ulm/Memmingen. Diese Linie ist mit der
B31-Bodensee-Route Bestandteil der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und FDP
im Land. Sehen Sie doch mal auf eine Karte, die mehr als den Bodenseekreis
zeigt und treten innerlich drei Schritte zurück : wo
wird ein verantwortungsbewußter Verwaltungsbeamte oder Verkehrspolitiker das
knappe Geld einsetzen? In den Ausbau eines vorhandenen Straßenzuges oder in die
noch nicht einmal baureif geplanten und bei den Verwaltungsgerichten
ausgestrittenen Neubau-Trassen des Bodenseekreises ? Die Fakten sprechen für
sich. Dieser Straßenzug wurde und wird kontinuierlich und zügig ausgebaut ( z.B. die Wanderbaustellen zur Dreispurigkeit der B31, die
zwei Dögginger B31-Tunnel und der aktuelle Baubeginn eines die B311 und B14
bündelnden 950m-Tunnels im Süden von Tuttlingen plus weitere Ortsumfahrungen
auf dieser Linie ). Leider leiten die Navigationssysteme unkundige Fernreisende
und die Transitfracht ab Engen immer noch weiter nach Süden auf die oft
überlastete B31 am Bodensee entlang. Es geht in unserer Argumentation hier
nicht um den berüchtigten St. Florian ( „... schon´ mein Haus, zünd´ andere
an“.), sondern um einen zu favorisierenden West-Ost-Korridor für eine solche
Trasse zwischen Freiburg und Memmingen, den schon 1992 eine von unseren vier
Regionalverbänden in Auftrag gegebene Studie von Bender&Stahl, Stgt. beschrieb,
als die Bodenseeautobahn A98 endgültig zugrabe getragen war."
Nicht als Zynismus gedacht : das bisherige
Straßenbaumoratorium als Fortschreibung ist für die Landschaft des
Bodenseekreises die größtmögliche Wohltat.
Wenn der Bürger seinen Politikern endlich mal kräftig vor das Schienbein tritt,
kommen die vielleicht auf die Idee, hervorragende ÖPNV-Modelle anderer Regionen
zu studieren. Da könnten sie z.B. beim europaweiten Vorzeigeprojekt von
Vorarlberg anfangen. Neben dem LKW-Verkehr ( s.o. ) sind es u.a. die
PKW-Pendler, die zu den Verkehrsspitzen führen.
2008-10:14:56
Gut....jetzt haben wir aber noch immer keine Lösung fuer das
aktuelle Problem: Die Region IST überlastet. Werden die Laster weniger wenn man
nichts macht ? nein, Sie pressen sich halt trotzdem
durch FN Innenstadt.....Ihr Vorsclag ist also einfach abwarten bis die
Fahrzeige warum auch immer von alleine weniger werden ?
Das ist in meinen Augen eine reine Vogel-Strauss-Taktik....
Die Sache mit dem Schwerverkejr muss doch eh geregelt werden, dazu brsucht es
1. vernünftige Routen die dieser Nutzen kann. und 2. halt Zu den mautstrecken
au der anderen Seite auch Fahrverbote um das ausweichen zu verhindern. Das die
Politik das nicht versteht ist ein Armutszeugniss.
Auf der anderen Seite muss sich auch jeder selber an die nase fassen: Durch die
heutige geiz-Ist-geil mentalitaet werden ja auch die Transporte immer mehr,
würdeman auch heimische produkte zuruechreifen würde das einiges ausmachen. Nur
wenn es an den eigenen geldbeutel geht sieht die Wlt oft wieder anders aus. Bei
der heutigen Abgabenlast koennen viele, gerade junge Familien ja auch gar nicht
anders.........und denn mithalten zu koennen lager heimiche Unternehmen isn
Auland aus womit die Beschaeeftigung und damit die Steuereinahmen sinken was
wiederum zu hoeheren Abgaben jener welche noch Arbeit habe und weiterer
Mehrbelastung durch unser Sozialsystem führt.........und damit wieder die
kaufkraft senkt was die menschen zu billigen auslaendischen Angeboten greifen
laesst........uswuswuswu.......ist ja nicht so das dieser Kreislauf nicht
bekannt waere.......aber solange jeder, inbesondere jeder Politiker, nur an
sich selber und sein persoenliches Wohlergehen denkt. Auch
Vogel-Strauss-Taktik: Ich mach was ich will, hauotsache mir geht es gut und
alles was dieses System veraendern will ist schlecht und wird
bekämft.....Status Quo halten.......das ist doch genau die Einstellung die
nicht bewirkt ausser Stillstand. Das koennte man sich vieleicht nch leisten
wenn alles 100% iO waere........um zu sehen das dies aber nicht der realitaet
entspricht muss der Vogel halt nur mal den Kopf aus dem Sand nehmen.......
Aber man könnte ja auch mal mit kleinen Dingen anfangen, zB Die Fussgaengeampel
in Hagnau durch eine Unterführung ersetzen, alleine das würde schon
kilometerlange Staus vermeiden. Für diises Projekt würde ich sogar kostenlos
meine Arbeitsleistung zur verfügung stellen, das waere mir die region wert !
2008-08:31:11
Hallo,
sehr lobenswert, daß Sie, wann immer möglich, auf die Schiene überwechseln.
Auch ich mache das, soweit es mir möglich ist und ich bin immer wieder
überrascht, wie ungestresst man mitten in den Innenstädten ankommt, während der
Fahrt noch arbeiten oder lesen konnte und sogar noch einen Kaffee genießen
konnte ohne in der Hatz nach einem Parkplatz oder einem freien Platz im
(sauteuren) Parkhaus zu sein. Leider, da haben Sie recht, geht das nicht immer.
Wer von Stuttgart nach München fährt wird so oder so die Autobahn nehmen.Das
"A" und "O" für Logistiker ist der Faktor "Zeit"
und "Termine" und er wird immer den Weg nehmen, welcher für ihn der
schnellste ist. Mautkosten oder Benzinkosten sind bei einem 38 Tonner
untergeordnete Dinge. Die eine Fahrt mehr, die er am Tag machen kann wenn er
schnell seine Aufträge abarbeitet, überkompensiert hier Mehrkosten für Straße
und Mensch. Es geht , wie ja bereits im vorigen
Beitrag geschrieben, um LKW Transitverkehr von Ost(-europa) nach West (-europa,
) welcher sich für diesen Fall auch durch unsere Region drängt.
Für die Fakten "abnehmende Bevölkerung", "Überalterung der
Bevölkerung", "steigende Lebenshaltungskosten (inkl.PKW) ",
"abnehmende Zahl der PKW Neuzulassungen",... empfehle ich z.B. jede
Nachrichtensendung oder das "Statistische Bundesamt". Auch die
Vereinigung unabhängiger Verkehrswissenschaftler (und keine Lobbyisten!) haben
hierzu interessante Beiträge veröffentlicht, welche ich Ihnen ans Herz legen
kann (Googlen sie mal).
Was allerdings dramatisch zunehmen wird (die LKW Lobby spricht von +80% bis zum
Jahr 2025!!!) is der LKW Schwerlastverkehr. Wollen wir wirklich mit
gutausgebauten mehrsprurigen Trassen, daß unsere schöne Bodenseeregion
Transitstrecke für immer mehr LKWs wird?? Jede neue Trasse, zudem wenn sie
sogar noch Zeit spart und darüberhinaus mautfrei ist, ist sofort in jedem
Navigationssystem für jeden Fahrer verfügbar und wird (natürlich) auch dankend
angenommen. Kann man das wirklich wollen oder ist es hier nicht viel besser,
für diesen Fall das noch bestehende Nadelöhr möglichst klein zu halten und
Transitschwerverkehr aus unserer Region rauszuhalten? Fragen Sie mal in
klassichen Transitländer wie Österreich oder die
Schweiz, wie die unter dem LKW Verkehr leiden.
2008-21:07:02
:O) Der
Vorschlag mir der Bahn: Perfekt, so mache ich es auch wenn es mein beruf
zulaesst....ist leider nicht oft der Fall.....entweder
aus zeitlichen oder gepaecklichen Gruenden, soll es auch geben.
Zu dem anderen Punkt: Welche Mautpflichtige Route wird denn dann bitteschoen gemieden ?????? Von Stuttgart Richtung Lindau oder München
faehrt bestimmt kein Laster über Singen und dann am See entlang, wuerde der
Mehrzeitaufwand die Mautkosten beiweiten überschreiten. Nach meiner Meinung
fehlt einfach überhaupt eine ALternative zu der Seeroute.....das hat das Land
verschlafen und das muss dringend gerichtet werden.
Das in Stuttgart der Invidualverkehr zurueckgeht ist kein Wunder, in der Stadt
geht ja auch gar nichts mehr und Sie hat ein sehr guter oeffentliches
Netz.......im Gegensatz zum Bodensee wo ich nach 21:20 zB von Konstanz nicht
mehr nach Uhldingen komme...na super....
Das der PKW Verkehr abnehmen wird...puh, wo haben Sie das denn her ? Ausgerechnet im Bodenseeraum mit Tourismus und den
Grossfirmen mitten in den Innenstaedten ????? Und dann
mir so goldenen Regeln wie bei zB MTU wo jeder der ein Firmenfahrzeug hat mit
diesem zwingend zur Arveit fahren muss, auch wenn man nur 1-2 km weit weg
wohnt........und in einer zeit wo ab 18 der Besitz und gebrauch eines KFz
absoluter Standard ist.....da nimmt der verkehr ab ? Da bin ich gespannt auf
Nachweise.
Schlussendlich ist es doch so: Die Region ist gnadenlos überlastet und gegen
jede Loesung wird Individualgemault.......auch bei Ihnen sehe ich leider keinen
Loesungsansatz. Ist denn wirklich so wie es jetzt ist in Ihren Augen alles gut ???? Also nicht nur fuer Sie sondern fuer das Wohl der
Region ? Alles so lassen wie es ist ? Im Sommer 2
Stunden von FN nach üb mit gigantischem Stau und Schadstoffaustoss direkt am Seeufer ? Was nicht zuletzt den Tourismus einflusst und
damit auch Gelder von der region fernhaelt.......und wem es nicht passt soll
halt Bahn fahren ? Weil ja auch jeder direkt am
bahnhof wohnt und an einem eben solchen arbeitet ? Und
es morgens natuelrich problemlos ist mit den x- Schuelern ein fahrad mit der
bahn mitzunehmen fuer welches es keine Befoerderungsgarantie gibt
? Ist ja nicht so das ich schon so einiges probiert habe.....willkommen
in der Realitaet....
2008-17:00:18
Zitat:
Aeh ? Weil eine 2te Trasse zwishcne den Autobahnen dann zur Verfügung steht
erhoet sich der Schwerverkehr auf der B31 ??????
Erlären Sie mir das doch bitte genauer.
Genau...je mehr Trassen Sie dem Schwerverkehr (zudem noch völlig mautfrei)
anbieten, umso williger (und zahlreicher) wird der Ost-West und
West-Osttransitverkehr die Autobahnen meiden und hier durch unsere
Bodenseelandschaft fahren anstatt die Autobahnen zu nutzen.LKW Verkehr, welcher
hier im Bodenseeraum endet oder startet bekommen sie natürlich auch mit noch so
vielen Straßen nicht beseitigt. Er muß auch sein, da er die Bevölkerung mit
allem Lebensnotwendigen versorgt und der hiesigen Wirtschaft den Ab- und
Antransport von Gütern ermöglicht. Es gilt den Transitverkehr durch unsere
Bodenseelandschaft möglichst gering zu halten und dem öffnen sie mit weiteren
neuen und gutausgebauten Straßen (möglichst noch ohne durch
geschwindigkeitsreduzierte Ortschaften und Ampeln) nur die Schleusen.
Der PKW Verkehr wird in den nächsten Jahren so oder so stark abnehmen.Die immer
stärker alternde und in ihrer Zahl noch schrumpfende Bevölkerung wird bei immer
höheren Kosten rund ums Auto immer weniger PKWs haben und diese immer seltener
bewegen.
Schon heute haben Messungen (keine wie auch immer gearteten Prognosen!)
ergeben, daß der Individualverkehr beispielsweise im Großraum Stuttgart in den
letzten Jahren um 4.4% zurück gegangen ist.
Als Pendlerroute würde ich Ihnen (als aktivem Umweltschützer) zwischen
ÜBerlingen und FN sowie den Umstieg auf die Bahn empfehlen.
2008-16:40:40
Zitat:
Die Hoffnung der B31-Anlieger
auf eine Entlastung der seenahen B31-Route durch die Hinterland-Trasse kann
übrigens - ganz entgegen der Erwartung – aus folgendem Grund nicht erfüllt
werden : weil die B31 als überregionale Transit-Verbindung der Autobahnen A81
und A96 immer voll bleiben wird, wird sich mit einer Hinterland-Trasse der
Anteil des Schwerlastverkehrs auf der B31 erhöhen.
Aeh ? Weil eine 2te Trasse zwishcne den Autobahnen dann zur Verfügung steht
erhoet sich der Schwerverkehr auf der B31 ??????
Erlären Sie mir das doch bitte genauer.
Zitat:
Die regional Kundigen erreichen über das Hinterland schneller ihre Ziele.
Perfekt: geben Sie mir bitte eine vernünftige Pendlerroute überlinegn-FN und
zurueck an.
ich weiss nicht.....Ich bin 1. aktiver Umweltschuetzer und 2. absolut kein
freund von Umgehungsstrassen......aber: Es kann doch nicht sein das eine der
Hauptachsen (Ost-West) von BW durch Hagnau und FN Innenstadr
führt........einschliesslich dem gesamten Touristenverkehr, von denen ja auch
das Hinterland profitiert. Wenn ich denke das dafuer
schon zu Münschens Olympischen Spielen eine Loesung fertig sein sollte habe ich
Traenen in den Augen. Aber was solls: Auf der B31 ist absolutes Chaos...man
sollte mal den Laerm und Dreck bedingt dirch reglemaessige Staus und Unfaelle
oekologisch gegenüber einer Hinterlandtrasse stellen...waere sehr interessant
was dabie herauskäme. Die Diskussion über die B31 ist grausam: Keine will eine
neue Strasse bei sich haben.....menschlisch verstaendlich, aber ist es ok
dafuer eine gesamte Region, eine der schoensten Deutschlands, ins absolute
Verkehrschaos rennen zu lassen ? Vor allem unter dem
Deckmaentelchen der ökologie.......nach meiner Meinung stehen hier, wenn aich
verstaendlich, meist private Interessen im Vordergrund.
Das hier die Landesregierung schlaeft weiss doch jeder, die OST-West-Planung in
BW ist komplett sch.......und das weiss auch jeder...fragt mal die
Schwarwaelder wa sich da alles von Basel und Freiburg durch/über Rheintal,
Hoellental und Feldberg quaelt.....aber ganz ehrlich: Welcher Politiker setzt
sich den für ein Vorhaben ein wenn bei jedem Ansatz für eine Loesung sofort
x-tausend Einsprueche eingelegt werden ? Da git es andere projekte die die
Bevölkerung auch geschlossen will.......
ich würde mir wünschen das mehr an das Allgemeinwohl gedacht und konstruktivere
Vorschlaege kommen.........es gibt x-Gruende warum welche Variante auch immer
nicht gebaut werden soll......aber welcher Bürger stellt sich denn mal hin und
schlaegt was vor um die dringend benoetigte Entlstung der Seetrasse zu
erreichen ? Andere machen lassen und dann schinpfen ist doch sehr einfach......
Also los geht es: Wie soll denn der Verkehr, insbesondere Schwerverkehr
Einschlisslöich der Autobahnanbidungen überlingen/Lindau/Ulm im grossraum
Bodensee zum Wohle der ganzen Region laufen ? ich bin gespannt auf
Vorschlaege........
Ansonsten: Baut endlich eine der Varianten, egal welche moeglichst die
ökologisch Sinnvollste, irgendein Dorf wird aber immer Maulen und sollte nach
meiner Meinung im Zuge des Allgemeinwohls politisch überstimmt werden, sonst
haben wir in 50 Jahren noich keine Loesung.
Gruss,
Shiraz
2008-09:09:16
Die Wölfe
fressen Kreide :
Ganz so dämlich,
wie MdL Müller die Bürgerinitiativen in seinem Presseartikel vom 5.3.08
hinstellt, sind wir nun doch nicht. Leider müssen wir dem Bürger ständig den
Sand aus den Augen holen, den die Straßenbaulobby ihm hineinwirft.
Die „Hinterlandtrasse aus verketteten Ortsumfahrungen“ im seenahen westlichen
Bodenseekreis ist die „Entlastungs-Trasse“ für die nicht weiter ausbaubare B31
am See oder den unrealistischen Mythos der vierspurigen „Planfall 7.5 -Trasse“.
Zu letzterem MdB Schockenhoff und Kreisrat Arnegger im Südkurier vom 22.11.01:
„Die mit dem Planungsfall 7 verbundene Erneuerung und Neutrassierung der B31
wird angesichts der Kosten frühestens in 40 Jahren gebaut.“ Aktuell wird die
Befürchtung der Betroffenen von der Straßenbaulobby und MdL Müller ( BW-Verkehrsminister a.D.) als „Phantom und Schreckgespenst
der Straßenbaugegner“ bezeichnet. Mit einem Blick auf die Karte wird aber
offensichtlich, wie infam die vom Verkehr geplagten Bürger der betroffenen
Hinterland-Orte von den Straßenplanern getäuscht werden sollen. Um deren
Entlastung geht es wirklich erst nachrangig.
Schon Verkehrsminister Eberle postulierte anlässlich einer Kreisbereisung am
21.10.1983: „Die Landesregierung wird alles daran setzen, die Aufnahme der A 98
in den Bedarfsplan zu erreichen. Sie hält an der Fortführung der A 98 über
Stockach und Überlingen hinaus fest, vorerst zweispurig, evtl. noch vorgezogen
als Umgehungsstraße für Bermatingen und Markdorf.“ ( Diese
Absicht lässt sich sogar mit einer Karte beweisen, in der die Linien von den
heute „neu und sorgfältig“ geplanten Ortsumfahrungen und die der Autobahn A 98
z.T. übereinanderliegen.) Vorher schon machte Prof. Schächterle den gleichen
Vorschlag. Sein Planungsbüro Modus Consult treibt m.E. heute noch seine bösen
Planungsspiele zulasten der Bodenseelandschaft . Etwas
aktueller steht in einer Landtagsdrucksache Ende 2001 über die Umfahrungen
Markdorf und Bermatingen : „... Da es sich bei den
Umfahrungen um Trassen handelt, die nicht in erster Linie dem gemeindlichen
Verkehr dienen, sondern vielmehr überregionale Verkehrsflüsse im nördlichen
Bodenseeuferbereich lenken, ist eine Finanzierungsübernahme der kommunalen
Anteile durch das Land Baden-Württemberg schon von der Sache her begründet.“
Aktuelle Konsequenz Ende Jan. 2008 : mit einem Teil
des „Straßenbau-Impulsprogrammes“ der Landesregierung für die
OU-Bermatingen/Neufrach in Höhe von 11 Mio € will man jetzt anscheinend mit der
Brechstange diese Hinterland-Trasse durchsetzen.
Bei der Hinterlandtrasse handelt es sich um die folgende Linie : B31neu
(FN-West) - neue, bahnparallele Ortsdurchfahrt Kluftern – Südumfahrung Markdorf
– OU Bermatingen – Süd- und Nord-Umfahrungen Salem-Neufrach – Nordumfahrung
Salem-Stefansfeld mit Start südlich Weildorf – und neu beginnend vor Rickenbach
zur L200 mit Anschluss an die B31neu beim Andelshofer Weiher/Kogenbach ( auch
letztere im Regionalplan bereits erwähnt ).
Die Hoffnung der B31-Anlieger auf eine Entlastung der seenahen B31-Route durch
die Hinterland-Trasse kann übrigens - ganz entgegen der Erwartung – aus
folgendem Grund nicht erfüllt werden : weil die B31 als überregionale
Transit-Verbindung der Autobahnen A81 und A96 immer voll bleiben wird, wird
sich mit einer Hinterland-Trasse der Anteil des Schwerlastverkehrs auf der B31
erhöhen. Die regional Kundigen erreichen über das Hinterland schneller ihre
Ziele. Verständlicherweise ergibt sich daraus eine Veränderung im Spektrum der
KFZ-Zusammensetzung auf der B31 mit gravierenden Folgen für die Anlieger ( Lärm, Abgasmengen, Stau ; sinkende Attraktivität für
Touristen usw.).
In dem Zusammenhang ist es auch von Interesse, daß im
Pro und Kontra zur Bermatinger Ortsumfahrung im SK vom 1.3.08
Prof. Jany nur als Bermatinger Gemeinderatsmitglied und Rektor der FH-RV
vorgestellt wurde. Aber er ist ab Sommer 08 der Chef der IHK Weingarten - mit
dieser Kenntnis liest sich sein Betrag doch ganz anders !
2008-19:13:26
Was
passiert bis zur Befahrbarkeit der Bermatinger Ortsumfahrung
?
Die Bermatinger wollen doch eine Entlastung vom Einfluß des Durchgangsverkehrs,
oder ? Dem überörtlichen Verkehr wollen sie keine neue
Straße bauen und eigenem Ziel- und Quellverkehr können sie es nicht. Wenn das
so ist, warum muß dann unbedingt eine neue Straße, die sogenannte Ortsumfahrung
her ? Die bringt als Bestandteil der
„Hinterland-Trasse aus verknüpften Ortsumfahrungen“ nur mehr Verkehr, schädigt
die Landschaft und bringt auch keine Entlastung der immer voll bleibenden B31
am See. Das Wort Ortsumgehung ist übrigens ein Hohn.
Wenn es wider unsere Erwartung eine Bermatinger Ortsumfahrung in 5 bis 10
Jahren geben sollte, ist das kein Grund, über diesen langen Zeitraum weiterhin
schnell wirkende innerörtliche Entlastungen auszusitzen. Da sind zuallererst
einmal die wirkungsvolle Durchsetzung einer reduzierten
Durchfahrts-Geschwindigkeit und ein paar Zebrastreifen auf der
L205-Ortsdurchfahr im Rahmen des Erholungsortes gefragt. Warum akzeptiert die
Gemeindeverwaltung das restriktive Verhalten der unteren Verkehrsbehörde beim
Landratsamt und der Polizei, statt mit den Mitteln der
Verwaltungsgerichtsbarkeit endlich ihre Planungshohheit in einem Erholungsort durchzusetzen ?
Als ich beispielsweise das Landratsamt bat, bei der Gemeinde zu intervenieren,
als weitere Wohnbebauung an der Ahauser Ortsdurchfahrt genehmigt werden sollte,
teilte man mir mit, dass sie wegen der absoluten Planungshohheit der Gemeinden
leider keinen Einfluß nehmen könnten. Aber man hoffe, dass der Gemeinderat eine
kluge Abwägung treffen werde. Ich hatte mich auf den stark zunehmenden Gewerbe-Schwerlastverkehr
aus dem Neufracher Gewerbegebiet und auf die Bermatinger Fehler an der L205 aus
den 60er Jahren bezogen.
( Als technische Info : Bis ca. 60 km/h überwiegen die
Reifengeräusche die Motorgeräusche heute noch deutlich. Eine radarunterstützte
Geschwindigkeitsreduzierung auf <40 km/h geht mit ca. der dritten Potenz der
Geschwindigkeitsunterschiede beim Verkehrslärm ein. Die praktische Wirkung
einer solchen Geschwindigkeitsreduzierung für den innerörtlichen Verkehrslärm
wäre gleichbedeutend mit mehr als einer Halbierung der Verkehrsstärke, die eine
Ortsumfahrung vermutlich nicht bringt ! Leider sind
die 3 bis 5 dB(A) leiseren Reifen – die es mit "Blauem Engel" schon
länger gibt – noch nicht vorgeschrieben. Es wird interessant, ob die immer noch
nicht vorliegende Umweltverträglichkeitsstudie UVP zur OU ein qualifiziertes,
rechtssicheres Lärmgutachten zum Inhalt hat.)
BI Bermatingen-Ahausen für ein besseres Verkehrskonzept e.V.
Frieder Staerke2008-23:52:47
Hier ein interessanter Leserbrief eines Markdorfers, der auch für die
Bermatinger interessant ist :
MTU-Ansiedlung und Straßenbau - So erzeugt man Verkehr
Der Bau neuer Straßen erzeugt angeblich keinen neuen Kfz-Verkehr – diese
kuriose Ansicht vertritt der mit den Straßenplanungen in der Region beauftragte
Verkehrsgutachter. Doch das Gegenteil ist richtig, wie die aktuelle Entwicklung
zeigt: Die Firma MTU hätte sich wohl kaum Neufrach als Standort für ihr neues
Logistik-Zentrum ausgesucht, wenn nicht die Planungen für die Südumfahrung
Markdorf-Bermatingen im Raum stehen würden.
Hunderte von zusätzlichen LKW-Fahrten pro Tag werden als Folge auch durch den
Raum Markdorf donnern. Von den Straßenbau-Befürwortern hört man hierzu bislang
kein Wort des Bedauerns, obwohl sie doch maßgeblich für die Erzeugung dieses
zusätzlichen Schwerverkehrs verantwortlich sind. Aber wahrscheinlich dienen die
vielen neuen MTU-Laster nun als willkommenes Argument, dass man die
Umfahrungsstraßen jetzt erst recht benötigt. Gerade in Markdorf gehört ja die
Förderung des Autoverkehrs auch in Zeiten des Klimawandels noch immer zum guten
Ton. Autofahrer aus nah und fern werden mit millionenschweren „kostenlosen“
Parkhäusern und Stadtmarketing-Werbung zum Einkaufen in die Innenstadt gelockt,
während man zentrale Funktionen wie Feuerwehr, Stadtkapelle oder Narrenheim an
den für Fußgänger kaum noch erreichbaren Ortsrand verlagert. Und eine sündhaft
teure autogerechte Bahnunterführung soll das Autofahren auch auf der kurzen
Strecke vom Markdorfer Süden in die Innenstadt noch attraktiver machen.
Die Neufracher Ortsumfahrung steckt planerisch ja noch völlig in den
Kinderschuhen. Obwohl es in Baden-Württemberg viele andere baureife
Straßenplanungen gibt, die schon seit Jahren auf Finanzierung warten, wurde
Neufrach für das Sonder-Straßenbauprogramm des Landes auserkoren.
MTU-Lobbyismus sei nicht der Grund für diese bevorzugte Förderung, sagte MdL
Müller. Aber aus welchem anderen Grund misst die Landesregierung denn dann
ausgerechnet der Ortsumfahrung Neufrach einen so hohen überregionalen
Stellenwert bei? Geht es hier vielleicht doch um ein weiteres Stück
„Hinterlandtrasse“ für den Ost-West-Transitverkehr? Also um Verkehrserzeugung
und –verlagerung im noch größeren Stil?
gez. Frieder Staerke
2008-22:46:38
Zu den
Ortsumfahrungen M´d / Bermatingen / Neufrach :
Auch wenn sich die Politiker für ihre "endlich freigegebenen
Straßenbaumittel zur Entlastung der Bürger" ohne kritische Rückfragemöglichkeit
feiern lassen, nur ganz unbedarfte Bürger bzw. Gemeinderatsmitglieder glauben
den Politikern noch, daß die Ortsumfahrungen kein Teil der
"Hinterland-Trasse aus verknüpften Ortsumfahrungen" sind.
1. Der Regionalverband, die IHK und die Bodenseekreis-Verwaltung wollen den
Salemer Raum zum nächsten Industriegebiet des Kreises entwickeln ( Platz, billiges Bauland u.ä.).
2. FN will mit besseren Straßen die Kaufkraft des Hinterlandes an sich ziehen.
3. Das Regierungs-Präsidium braucht eine Entlastungs- und Ausweichstrecke bei
Stau, Unfällen und Reparaturmaßnahmen auf der B31.
4. Die seenahen B31-Anlieger erhoffen sich eine Entlastung durch eine
Hinterland-Trasse -- nicht ahnend, daß sich dadurch die KFZ-Zusammensetzung auf
ihrer B31 zum Schwerverkehr hin verschiebt. Dann geht
der Krach und ein LKW-Stau erst richtig los. Weniger Verkehr wird die B31 als
überregionale West-/Ost-Transit-Route nie mehr bekommen.
Sie sehen : nur die Dörfler im Hinterland selbst sind
an echter Entlastung interessiert. Von allen anderen werden sie nur als Hebel
für weiteren Straßenbau benutzt. Und auch die erhoffte Entlastung der
Betroffenen ist hoch gefährdet : die Orte werden durch
den "induzierten Verkehr" auf den Ortsumfahrungen in der Summe
deutlich mehr Verkehr bekommen ( sehen Sie dazu ´mal bei den qualifizierten
Abhandelungen der Verkehrswissenschaftler unter Google nach ). Das führt laut
den zwei Umwelt-Verträglichkeits-Gutachten der auf gleicher Trasse früher schon
einmal geplanten Straßen zu mehr flächiger Verlärmung, mehr Abgasen und weit
weniger Entlastung, als ihnen trickreich von den Straßenplanern vorgerechnet
wird ( wer´s nicht glaubt, kann sich zum Lärm z.B. bei den Eriskirchern
erkundigen : trotz nachgerüstetem und aufgestocktem Lärmschutz ist der Straßenlärm
stark wetterabhängig immer noch unangenehm laut ).
Wir von den Bürgerinitiativen fordern deshalb eine Fortschreibung des real
bestehenden Straßenbau-Moratoriums. Denken Sie doch einfach eine Generation weiter : was wird sich alles ändern, so daß das vorhandene
Straßennetz ausreicht ?
- abnehmende, überalternde Bevölkerung
- deutlich weniger Jahres-Km der älteren Generation
- leichtere PKWs mit leisem E-Antrieb
- zu wenig Straßenbaumittel für den Netzerhalt
- hohe Mautgebühren bzw. Transitabgaben
- deutliche Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs
- drastische Eingriffe im Warentransit durch Spritmangel bzw.
dessen Verteuerung und Regionalisierung vieler Wirtschaftszweige
( Bauwirtschaft, Lebensmittelversorgung, Energiewirtschaft usw. )
- so könnte ich die Liste noch um viele Punkte fortschreiben
Warum sollten wir unsere schöne Landschaft mit überflüssigem Straßenbau weiterschädigen ?
Straßenbau "weiter wie bisher" löst keine Verkehrsprobleme
!
Im Übrigen : sind die Markdorfer und Bermatinger so uninteressiert,
daß sie dieses schöne, schnelle Forum zum Meinungsaustausch nicht nutzen ? Dem Südkurier sei Dank.
Ein Leserbrief landet nach 24 Stunden im Papierkorb. Hier kann man über einen
längeren Zeitraum ausgewogen Pro und Kontra diskutieren, so daß sich jeder
sachkundig machen kann, bzw. Fehleinschätzungen von Kundigeren richtiggestellt
werden können. Im Gegensatz zu den von der Verwaltung organisierten
Informations-Veranstaltungen kommt hier auch jeder ausreichend zu Wort.
2008-14 12:19:50
Fragen an
Staatssekretär Köberle und ex MdL Müller am Montag, dem 18.2.08 in Bermatingen
anlässlich der Info zu den Ortsumfahrungen Bermatingen und Neufrach-Süd :
1. Wenn Markdorfs Südumfahrung mit 2,6 km bald 50% teurer wird ehe überhaupt
ein Spatenstich erfolgte, um wieviel wird dann die 4,6 km lange und nicht
weniger aufwändige Bermatinger OU teurer ?
2. Wird die Schwerguttrasse 2a – die jetzt noch mit 6 m Durchmesser-Freiraum
und für 35 m lange Sattelanhänger durch Bermatingen und Neufrach verläuft – auf
die Ortsumfahrungen verlegt ? ( Das ist lt. RegPräs
eine Vorgabe für Planer von OU )
3. Was haben Sie für eine Meinung zur „Hinterlandtrasse aus
verknüpften Ortsumfahrungen“?
4. Gibt es aktuell eine UVP für die OU Bermatingen ?
5. Gibt es aktuell ein Lärmgutachten für die OU Bermatingen ?
6. Wie und wo wird das zugesagte Geld bis zum Baubeginn einer OU „geparkt“ ?
Es sollte nicht so ´rauskommen, dass in der Zeitung steht :
„Zu folgenden Fragen konnten oder wollten die Herren keine Auskunft geben“:
s.o.
Diese Fragen müssen unbedingt öffentlich gestellt und öffentlich beantwortet
werden.
Bob Jürgensmeyer
Mitglied der Vereinigten Verkehrsinitiativen der Bodenseeregion, VVB
2008-17:02:40
Zur
"gesicherten Finanzierung" der 3. Bermatinger-Ahauser Ortsdurchfahrt
:
Nachdem die
Presse die Hintergründe offenbar nicht recherchieren will und unser
Bürgermeister in der letzten Bürgerfragestunde keine Fakten nannte, habe ich
beim Innenministerium erfragt, wie es sich mit der gesicherten Finanzierung
nach 4 bis 8 Jahren baureif beendetem Planfeststellungsverfahren verhält.
Sinngemäße Antwort nach längerer Befragung: "Das ist ein politischer Beschluß.
Die finanzielle Zusage wird ggf. bis zur Mittelabrufung von Landeshaushalt zu
Landeshaushalt übertragen. Es gilt der Vorbehalt, daß jeder Haushalt vom
Parlament neu beraten und beschlossen werden muß. Das Geld wird nicht
projektbezogen irgendwo auf ein Konto gelegt."
Demnach bleibt es dabei : die finanziell absolut nicht
gesicherten "Ortsumgehungen Bermatingen/Salem-Neufrach im Zuge der
L205" aus der Presseerklärung des Innenministeriums vom 22.1.08 sind
kurzlebige Fasnet-Enten. Auf der Trasse der Bermatinger OU wurden in den
letzten 35 Jahren schon drei gewichtigere Strassen angeplant - bis heute gab es
zum Glück noch keinen Spatenstich dafür.
2008-16:35:02
Nach dem
mir völlig unverständlichen Salemer Gemeinderatsbeschluß " Pro MTU Logistikzentrum"
gilt es noch vehementer die gänzlich absurde und auf falschen Zahlen und
Hoffnungen fussende Ortsumfahrung Bermatingen zu bekämpfen..Wer auch nur einmal
mit dem Fahrrad die hierfür ins Auge gefassten Flurstücke befahren hat weiß,
welch unsägliches Verbrechen hier vom Bermatinger Gemeinderat instinktlos und
frei von jeglichem Sachverstand auf den Weg gebracht werden soll.
2008-13:38:49
Bermatingen-Ahausen ist auf dem besten Weg, in die
selbstgestellte Falle zu tappen :
zu Zeiten der amtlichen Informationen vor den Bürgerentscheiden zu den
Ortsumfahrungen Markdorf und Bermatingen wurde vehement bestritten, daß es sich
um Teile der "Hinterland-Trasse aus verknüpften Ortsumfahrungen"
handelt. Am Rathaustisch waren sich alle einig, daß das nicht so kommen dürfe.
Inzwischen könnten auch die sachkundiger geworden sein, die sich bisher wie
kleine Buben verbockt die Hand vor die Augen hielten. Aus einer Summe von
Indizien kann man ganz klar ableiten, daß es doch um die Hinterland-Trasse
geht. Als letzen beschriebenen Baustein hat der Regionalverband den Bedarf
einer Ortsumfahrung Rickenbach zur L200 aufgenommen.
Weil hier offenbar keine Karte eingesetzt werden kann, hier meine Beschreibung
der Trassenführung ( Stand 12/2007 ): B31-FN-West Knoten Eichenmühle,
bahnparallele Ortsdurchfahrt Kluftern, Südumfahrung Markdorf, dritte
Ortsdurchfahrt Bermatingen-Ahausen, Süd- und Nordumfahrung Neufrach, ab
Hardwaldkreuzung plus ca. 300m Abzweig zur Ortsumfahrung Weildorf-Stefansfeld,
Ortsumfahrung Rickenbach, über die L200 zur Überlinger B31neu.
Diese Trasse ist die vermeintlich schnell realisierbare ( Transit- )
Entlastungsstrecke für die nicht ausbaubare B31 am See und der wesentlich
preiswertere Ersatz für die heute nicht mehr durchsetzbare vierspurige Planfall
P7.5-Trasse Überlingen-Friedrichshafen.
Die "Dritte Ortsdurchfahrt Bermatingen-Ahausen" bedeutet Transit-LKW-Verkehr ! Denn nicht nur die ganze Hinterland-Trasse bis zur
L200 erfüllt die Entlastungsfunktion, sondern schon die Möglichkeit, in
Unteruhldingen die B31 zu verlassen und über Mühlhofen durch das Hinterland
nach Ravensburg bzw. die Autobahn bei Wangen zu fahren.
Die Ahauser haben damals nicht zu Unrecht mit ca. 80% gegen die Bermatinger
Ortsumfahrung gestimmt - die Folge wäre hoher Ortsdurchfahrt-Verkehr durch
Ahausen.
2008-15:45:56
Selten
wurde von Politik und Verwaltungen so dreist versucht, dem Bürger Sand in die
Augen zu streuen.
Das Thema der schnell (!) zu realisierenden Ortsumfahrung Bermatingen und der
zwei für Neufrach sind Fasnet-Blasen, die sich bald als solche herausstellen.
Hier sind die ergänzenden Recherchen beim Finanzminister und
Regierungspräsidium durch qualifizierter Journalisten
gefragt. Sie werden das Gleiche erfahren wie wir von den Vereinigten
Verkehrsinitiativen der Bodenseeregion, VVB sagen. Bloß glaubt man dann den
Journalisten mehr als anderen Erwachsenen.
Die Falschmeldung muß man im Zusammenhang mit dem geplanten Tognum-MTU
-Logistikzentrum in Neufrach sehen, dessen Durchsetzung jetzt von den
Verwaltungen mit allen Tricks versucht wird. Da sich die immens hohe,
zusätzliche Schwerverkehrslast durch Neufrach und das Umland auch durch
Bürgermeister Härles linke Zahlenspielchen nicht wegdiskutieren läßt, kam die
Presse-Mitteilung der Landesregierung zum Straßenbau-Impulsprogramm gerade
richtig - wenn nicht sogar abgesprochen. Wie oben angeführt :
fix gab es eine konzertierte PR-Aktion um einem der Hauptkritikpunkte den Wind
aus den Segeln zu nehmen. Aber auch einem gutgläubigen Bürger leuchtet ein, daß
drei bisher noch nicht einmal baureif geplante und bei den
Verwaltungs-gerichten ausgestrittene Ortsumfahrungen einige Jahre in Anspruch
nehmen werden. Aus Haushaltsrechts-Gründen können die genannten neun Millionen
Euro gar nicht für diese kleinen Baumaßnahmen "weggelegt" werden. Im
Übrigen liegen stapelweise schon baureif planfestgestellte Pläne für andere
Orte vor. Was werden deren Lobbyisten dazu sagen, wenn hiesige Gemeinden aus
regionalpolitischen Gründen so bevorzugt werden sollen ?
Es gibt noch einen ganz anderen Stolperstein auf dem Weg zur schnellen
Realisierung der angesprochenen Ortsumfahrungen : die
Bundesbahn-Verwaltung für das Schienennetz. Drei schwerverkehrstaugliche
Bahn-Unterführungen müßten nach heutiger Vorstellung auf drei Km Strecke gebaut
bzw. mitfinanziert werden - nicht denkbar! Das kann auch ein RegPräs oder MP
Öttinger nicht erzwingen.
Und dann gibt es noch schlagkräftige Bürgerinitiativen, die das aktuell
bestehende Strassenbau-Moratorium zugunsten des Landschaftsschutzes erhalten
möchten. Sehen Sie doch auch mal ´rein bei den links zum Strassenbau im
Bodenseekreis bei www.bobtec.de
Bob Jürgensmeyer, VVB ; Bermatingen