Friedrichshafen

 

Bündnis Pro B31 hört nicht zu

Auf Einladung von Pro B 31 habe ich am 29. März 2006 im Namen von Pro Kluftern e.V. im Hotel Maier in Fischbach den Vertretern des Bündnisses Pro B 31 mit einer Präsentation über die "Situation und Entwicklung der Verkehrswege in Kluftern und Umgebung im Zusammenhang mit der B 31 neu", unsere Ablehnung der Anschlussstelle Kluftern und unsere Alternativen vorgetragen, die Pro Kluftern e.V. schon seit Jahren immer wieder öffentlich betont hat. Auf Folie 13 meines Vortrags findet sich folgender Wortlaut: "Ohne den Spaltensteiner Knoten ließe sich die von Pro Kluftern vor mehr als zwei Jahren vorgeschlagene Lösung realisieren, der Ausbau der K7742 mit folgenden Vorteilen: wesentlich weniger Landverbrauch; enorme Kosteneinsparungen; weniger Wohngebiete würden beeinträchtigt; Schnetzenhausen würde entlastet, die geforderte Südumfahrung Schnetzenhausen wäre überflüssig."

Eine CD dieser Präsentation habe ich damals dem Bündnis Pro B31 übergeben. Die Herren Schilpp und Schaack saßen bei meinem Vortrag mir gegenüber und ich hatte nicht den Eindruck, dass sie mir nicht zugehört haben. Wenn das Bündnis jetzt gemäß der SZ vom 19. August behauptet Pro Kluftern fordere zwar den Verzicht auf den Spaltensteiner Knoten (Anschlussstelle Kluftern), biete dafür aber keine Alternative, dann ist das bewusste Irreführung der Bevölkerung und entspricht nicht der Wahrheit. Oder haben die Herren doch nicht zugehört?

Adalbert Kühnle, Friedrichshafen

 (Stand: 23.08.2006 00:16)