Schutz vor Lärm gefordert
Sehr betroffen sind wir
hier vom Lärmpegel der neuen Schnellstraße, der Mariabrunner
und Tannescher Anwohner erheblich stört. Man schrieb ins
Planfeststellungsverfahren (1/85) niedrigere Lärmwerte und weniger zu erwartendes
Verkehrsaufkommen. Das, was uns am meisten stört, ist nicht die Straße, sondern
dass man sie ohne Lärmschutzmaßnahmen gebaut hat! War es Schönfärberei?
Wenn jetzt zirka 300
Bürgerinnen und Bürger - leider dürfen ja Kinder gar nicht mitmachen bei der
Lärmschutz-Initiative, die erst ab 18 Jahren ist - ihre Unterschrift leisten
und nachträgliche Schutzmaßnahmen (Flüsterbelag, Wall, Wand) fordern, so sollte
das aufhorchen lassen! Auch die Menschen ändern sich in 30 Jahren
"Planungsphase".
Sie nehmen den Lärm
anders wahr. Sie äußern ihren Bürgerwunsch öffentlich. Sie fordern Schutz vor
Lärm, denn Lärm macht krank. Viele rufen mich an: Schreiben Sie für mich! Ich
kann es nicht! Ich fürchte Repressalien. Das Fiasko B 31-alt hat ein Ende. Die
B 31-neu ist für viele Lärmbetroffene ein neues Fiasko!
Gerdi Spengler, im
Auftrag vieler Mariabrunner und Tannescher Anwohner, Eriskirch
(Stand: 19.01.2004 00:16)