04.04.2003 06:26

Pro und Contra zu den Straßenplänen

Am Sonntag ist Bürgerentscheid in Markdorf und Bermatingen - Heute zum letzten Mal Leserbriefe

 

Gesamt

 

P7 - die bessere Südumfahrung

Zur Bündelungstrasse:

Der vor kurzem erfolgte Vorstoß von Bundestagsabgeordneten Rudolf Bindig und sein Erfolg, dass die gesamte Bündelungstrasse nach Planfall P7 in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrwegeplanes aufgenommen wurde, hat die Ausgangssituation für die Diskussion um eine eigene Südumfahrung für Markdorf in mehrfacher Hinsicht völlig auf den Kopf gestellt. 1. Die Verwirklichung der vierspurigen P7-Trasse rückt damit nämlich in das gleiche Zeitfenster wie die Verwirklichung der zweispurigen Südumfahrung. 2. Man kann wohl davon ausgehen, dass eine in direkter Linie durchgezogene vierspurige P7-Trasse gerade vom LKW-Durchgangsverkehr besser angenommen wird als die zweispurige Südumfahrung mit einigen Kreisverkehren, also auch größere Lärmminderung bringen wird. 3. Die P7-Straße wird von der Bundesrepublik bezahlt, die Südumfahrung zumindest zum Teil aus Steuergeldern der Stadt Markdorf, das heißt letztlich der Markdorfer Bürger: Offiziell war die Rede von 1,7 Million Euro. Es kann doch wohl nicht sein, dass die Mehrheit der Markdorfer Bürger anderweitig dringend gebrauchte Steuergelder für eine nach neuestem Stand überflüssige Südumfahrung zum Fenster hinauswerfen will.

Wolfgang Gerhard

Markdorf

Geld für einen Tunnel

Zu den vermeintlichen Vorteilen der Südumfahrung:

Welche Vorteile würde die Südumfahrung bringen? Die Menschen an der Ravensburger Straße würden nur eine unwesentliche Entlastung erhalten. Dies berichtet auch Josef Bartosz, der dieselbe Situation hautnah in Konstanz durchgemacht hat und zehn Jahre an der Ravensburger Straße lebte.

Wenn der Verkehr, insbesondere die LKW, aus Überlingen/Meersburg kommend über die geplante Bündelungsstraße B31 Friedrichshafen nach Ravensburg geführt wird, haben die Anwohner an der Ravensburger Straße dieselbe unwesentliche Entlastung!

Durch eine Südumfahrung kämen aber zusätzliche Verlärmung und Emission auch für die Markdorfer Bürger dazu! Ferner die Beeinträchtigung der Landschaft, der Landwirte, die zusätzliche Belastung der Ittendorfer und Klufterner Bürger. (Letztere stark betroffenen Bürger dürfen beim Bürgerentscheid nicht mitstimmen, weil sie verwaltungstechnisch zu FN gehören. Welche Gerechtigkeit!) Der Verkehr aus dem Salemer- und Deggenhausertal würde so oder so durch Markdorf fließen. Und die Hepbacher und Leimbacher Bürger werden nur durch die Bündelungsstraße entlastet.

Also, liebe Verantwortliche, forciert den geplanten Ausbau der Bündelungsstraße B31 und sammelt Geld für einen ausgereiften Bau eines geeigneten Tunnels.

Ingrid Dilfer

Markdorf

B33 ist, wo man sie unbedingt wollte

Zur bestehenden Bundesstraße:

Wir haben unseren Beitrag dazu geleistet, wer hat schon in Markdorf oder Umgebung seinen Platz vor dem Haus um einen Euro für die Allgemeinheit verkauft? Schauen wir doch mal nach Leimbach! Die Stadträtin Frau Liewer muss keine Opfer bringen. Sie plädiert für die Umgehungsstraße, darum würde mich interessieren, welche Opfer sie für die Straße gebracht hat! Durch die Unterführungen haben wir nicht bezahlte Hanglagen in Größen eines Bauplatzes, welche der Mosterei abgehen. Oder sollten wir jetzt noch vielleicht unsere Obstgärten herrichten? Diese Bundesstraße ist bis Stadel mit Nebenwegen und Unterführungen ausgebaut wie nirgends. Dorfverkehr muss von der B33 ferngehalten werden (1960). Seit Jahren eine Baugenehmigung nach der anderen, Ausfahrten zum Teil direkt in die B33... Eine besondere Taktik? Wer soll das verstehen! Gasthaus "Linde" bekommt nicht mal eine Zufahrt. Ich habe jahrzehntelang für die Allgemeinheit gegeben, jetzt werde ich mich auch mal wie die Allgemeinheit verhalten.

Wilma Schmid

Markdorf-Hepbach

Aussagen nach Ort und Opportunität

Zu den Widersprüchen in der Argumentation:

Eigentlich sollte man denken, dass zur Südumfahrung auf fachlich-planerischer Ebene alles gesagt ist. Dem ist nicht so! Es hängt offensichtlich sehr davon ab, wem etwas schmackhaft gemacht werden soll.

Am Dienstagabend gab es bei der offiziellen Vorstellung der Trasse durch die Planer in Kluftern Aussagen, die in Markdorf anders waren. Dazu drei Beispiele:

1. Während wir in Markdorf davon ausgehen, dass die Anbindung der Südumfahrung an die K7743 neu entlang des Bahndamms der zweispurige Wagnerkreisel ist, wurde den Bewohnern Klufterns von Baubürgermeister Hornung beteuert, da sei noch alles offen, man wolle weiterhin eine Markdorf nähere Anbindung durchsetzen. Näher an Markdorf bedeutet näher am Bildungszentrum, quer durch das Segelfluggelände, stärkere Einengung des Naherholungsbereichs.

2. Bürgermeister Gerber stellte in der Leimbacher Halle den Anwohnern der B33 bereits eine spürbare Entlastung in Aussicht, wenn die geplante Westumfahrung von Friedrichshafen bis Schnetzenhausen gebaut sei und die Südumfahrung dort angebunden werden könne. Chefplaner Kohler dagegen versuchte in Kluftern entsprechende Befürchtungen dortiger Bürger zu beschwichtigen, indem er meinte, dieser Verkehr werde weiterhin durch Leimbach/Hepbach gehen. Die Entlastung für die B33 im Raum Markdorf komme erst, wenn der Planfall 7 bis Meersburg fertig sei und dann wie geplant den Hauptverkehr aufnehme.

3. Eine von Kluftern favorisierte "Bauerntrasse" zwischen Bahn und Müllstraße wurde abgelehnt mit der Begründung, sie zerschneide wertvolles Naherholungsgebiet und außerdem bringe die ortsnähere Trasse entlang der Bahn die größere Verkehrsentlastung. Mit haargenau dem gleichen Argument müsste man demnach die Südumfahrung bei uns ablehnen.

Durch den Besuch der Veranstaltung in Kluftern hat sich unser Eindruck bestätigt, dass je nach Ort und Opportunität unterschiedlich argumentiert wird. Das ist ja auch verständlich, weil in unserem dicht besiedelten Raum die Entlastung des einen meist die Belastung des anderen bedeutet.

Der Bürgerentscheid bietet die Möglichkeit, auch wegen solcher Widersprüche ein klares "Nein" zu sagen. Die Hürde des Quorums ist freilich hoch. Daher unser Appell an die Bürgerinnen und Bürger: Nutzen Sie die Chance direkter Demokratie und entscheiden Sie mit.

Friedrich Beran und Christiane Oßwald

Markdorf

Mehr Flexibilität

ist möglich

Zum Leserbrief "Verkehr ist nicht mehr wegzudenken" am 2. April:

"Verkehr ist in vielfältiger Weise ein wesentlicher Teil unserer Zivilisation geworden und seine Realität nicht mehr wegzudenken", heißt es im oben genannten Brief. Wenn es so stimmen würde, dass der Verkehr in "vielfältiger" Weise ein Bestandteil unserer Zivilisation wäre, bräuchten wir heute keine Südumfahrung. Wir könnten alle Fahrpläne lesen und Bus und Zug wären uns neben dem Auto gleichberechtigte Beförderungsmittel. Da erst beginnt die richtige Mobilität. Leider wird trotz aller Lippenbekenntnisse aus der Vielfalt immer mehr eine Einfalt. Es ist immer noch die Autoschlange, der die größten Brocken an Geldern, Rechten und Bodenfläche hingeworfen werden. Wie kann es dazu kommen, dass die Arbeitnehmer aus dem Salemer Tal, die alle jeden Tag durch Markdorf nach Friedrichshafen fahren unter anderem als Grund für einen Straßenbau mit solch negativen Auswirkungen aufgeführt werden. Viel nahe liegender ist es, häufig und regelmäßig verkehrende und kostengünstige Bus- und Zuglinien schon vor der Gründung eines neuen Wohngebietes zu schaffen, um die negativen Auswirkungen des Mobilitätszwangs zu minimieren. Jeder gefüllte Bus erspart den Anwohnern der Straßen fast 40 Pkw.

Und ist es nicht so, dass ihnen sonntags, wenn sie schnell einen Verwandten oder Kranken besuchen möchten, viele Autos begegnen, deren Insassen schnell mal eine Besichtigungstour machen, irgendwo wandern gehen wollen, oder schwimmen, segeln, Ski laufen, oder einfach nur eine Spritztour machen? Das Leben in einer stinkenden Autoschlange, deren Ausscheidungen Mensch und Natur am Straßenrand das Leben schwer machen, kann nicht wirklich schön sein. Die angebliche Mobilität kehrt sich in ihr Gegenteil um, darüber kann auch eine heitere Staustaffel nicht hinwegtäuschen. Das Fazit kann nicht sein, dem Übel mit immer neuem Straßenbau zu begegnen. Das Fazit muss sein, die Verkehrsmittel zu stärken, die durch das Zusammenfassen der Verkehrsteilnehmer dazu in der Lage sind, die Straßen nachhaltig zu entlasten. Mehr Flexibilität ist möglich zu machen, damit jedes Verkehrsmittel dann zum Zuge kommt, wenn es seine Vorzüge ausspielen kann.

Elisabeth Moll

Markdorf

Keine bessere Alternative

Zur Bermatinger Ortsumfahrung:

Zum Thema Südumfahrung gibt es nichts mehr zu sagen, so dachte ich bis gestern! Nun habe ich erneut "Informationen" im Briefkasten und jetzt schreibe ich sogar: Nein, ich will keine getarnte ... und so weiter; Nein, ich will keine Trinkwassergefährdung; Nein,... Ja, ich will die größtmögliche Verringerung der Verkehrsbelastung im Ortskern.

Die größtmögliche Verkehrsentlastung im Ortskern aber wird durch die Wegverlagerung der Straße durch eben diesen Ortskern erreicht - alternativ könnte man natürlich auch die Häuser verlagern. Es ist ein Glaubenssatz, dass eine Straße den Verkehr anzieht; richtiger aber ist, dass der Verkehr uns (auf)zwingt, Straßen zu bauen. Auch ich bin nicht begeistert über die geplante Straße, habe aber bisher keine Alternative, die ich besser finde. Als kleiner "Umgehungsstraßen-Beichtspiegel": fragen Sie sich selbst, ob Sie mehr Zeit im Auto (auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen) verbringen, oder mehr beim "Radeln, Inlinern, Joggen und Spazieren gehen" an der geplanten Straße? Welche Straße würden Sie selbst befahren, wenn sie entweder durch Bermatingen oder auf die neue B31 müssten? Fahren Sie über Ittendorf oder über Bermatingen nach Markdorf? Was den straßenfordernden Verkehr angeht, sind wir alle mehr Teil des Problems als Teil seiner Lösung, und solange das so ist, haben wir nur die Wahl, den gesamten Verkehr durch den Ortskern oder eben daran vorbei zu führen. Entscheiden, was wir besser finden, müssen wir dann selbst.

Dr. Werner Ströbele

Bermatingen

Faire Lösung gesucht

Zur Ablehnung der Südumfahrung:

Warum sind eigentlich so viele Menschen gegen die Südumfahrung? Warum engagieren sich reihenweise Bürger- und Umweltinitiativen? Warum gehen Bauern auf die Straße? Warum organisieren sich Lehrer? Verschließen alle diese Leute die Augen vor der Realität und leben irgendwo in Wolkenkuckucksheim? Nein! Wir Südumfahrungsgegner sind nicht von gestern! Auch wir wissen um die Problematik der Anwohner in der Ravensburger Straße. Auch wir sehen, dass etwas getan werden muss. Aber unsere Meinung ist: Wir brauchen eine faire Lösung! Eine Lösung ohne Verlierer! Aber Verlierer gibt es bei der geplanten Südumfahrung reihenweise. Wir meinen, dass es nicht fair ist, Ittendorf, das bereits sehr viel Durchgangsverkehr hat, nach dem Sankt-Florians-Prinzip mit noch mehr Verkehr zu belasten. Wir meinen, dass es nicht fair ist, wenn man uns verspricht, dass "mittelfristig" eine Verkehrsentlastung für Ittendorf zu erwarten ist. Denn jeder weiß, dass damit die Bündelungsstraße 7.5 gemeint ist, die südlich in Sicht- und Hörweite an Ittendorf vorbeiführen soll. Wir möchten die Straßenplaner dazu aufrufen, nach einer fairen Lösung für alle zu suchen. Und Sie, liebe Bürger von Markdorf, möchten wir bitten: Stimmen Sie am nächsten Sonntag fair ab!

Barbara und Bernd Engesser

Markdorf-Ittendorf

Vorrang für die Bündelungstrasse

Zum Planungsfall 7:

Seit zwei Wochen erst steht fest, dass die Bündelungstrasse (der so genannte "Planfall 7"), die den gesamten Verkehr von Überlingen über Friedrichshafen nach Ravensburg auf nur einer Trasse zusammenfassen soll, im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans für den vordringlichen Bedarf aufgenommen ist. Der Baubeginn dieser zumindest dreispurigen, kreuzungsfreien Straße ist somit absehbar. Der Fernverkehr wird sie nutzen, vor allem der GPS-funkgesteuerte LKW-Verkehr, statt im Hinterland von einem Kreisel zur nächsten Kreuzung zu kurven.

Ein Hauptgrund für den Bau der Südumfahrung - der (LKW-) Fernverkehr - entfällt somit. Sie würde gebaut wegen des Ziel- und Quellverkehrs aus dem Raum westlich von Markdorf. Mit der Bündelungstrasse wäre sie die zweite, nur wenige Kilometer parallel zueinander geführte, neue Straße, welche eine der letzten noch zusammenhängenden Landschaften unserer Region weiter zerstückeln würde. Ich stimme deshalb gegen die Südumfahrung.

Albin Ströbele

Markdorf

Unbefriedigend

Zu den Argumenten der Straßengegner:

Am 6. April entscheiden die Markdorfer über ihre Südumfahrung. Die Alternative "Tunnel" war nicht überzeugend. Die Minuspunkte waren zu zahlreich. Von den Südumfahrungsgegnern hätte man erwarten können, dass sie uns eine verwirklichungsfähige Lösung geboten hätten. In Bermatingen wurde wenigstens versucht, eine "kleine Umfahrung" als Alternative dem Bürger anzubieten. Die Südumfahrungsgegner in Markdorf, aller Farbschattierungen, sind den Bürgern jede vernünftige Verkehrsvariante schuldig geblieben. Dabei hat man die ungünstigen Auswirkungen auf die Entwicklung der Stadt und das Wohlbefinden der ganzen Bürgerschaft meist nicht berücksichtigt. Über die Misere der B33-Anwohner hat man Krokodilstränen vergossen, ernst nehmen konnte man diese schrulligen Vorschläge nicht.

Den Straßenplanern wurde vorgeworfen, dass keine Alternativen angeboten wurden. Jeder, der des Kartenlesens einigermaßen mächtig ist, kann das Gegenteil feststellen. Mit verwirrenden Zahlenspielen und Behauptungen hat man den Bürger platzregenartig eingedeckt. Mit dem Herbeireden von einem Straßenchaos durch eine konstruierte Hinterlandtrasse begab man sich auf einen Weg, der die Angst als Mittel der Argumentation einführte. Mit Zukunftsprognosen, wie schwindender Bevölkerungszuwachs, stagnierendes Verkehrsaufkommen und Fahrzeugüberdruss wurden letzte Beweisversuche mobilisiert. Im Bunde sind massive Eigeninteressen, die um vieles über eine glaubhafte Existenzangst hinausgehen. Der Tenor: Man will es denen zeigen. Eine miese Einstellung gegenüber dem Bürger.

Die Hinweise der Umfahrungsgegner auf den Ausbau des Personennahverkehrs waren in ihren Planspielen nichts anderes als das Abschieben von ungelösten Problemen und Ungereimtheiten. Um brauchbare Konzepte haben sich die Umfahrungsgegner stets gedrückt, besonders, wenn es für Betreiber wie für Benutzer um die Mach-, Bezahl- und Benutzbarkeit ging.

Die aufgebaute Sorge um die nicht nachgewiesene Verlärmung des Bildungszentrums durch die Umfahrungsgegner bekommt seine besondere Note, wenn man weiß, dass die Grundschule 150 Meter von der B33 entfernt liegt und das Bildungszentrum 660 Meter entfernt liegen wird. Das heißt, man nimmt es hin, dass Grundschüler nach vier Jahren Lärm- und Abgasschädigung dann weiterführende Schulen besuchen. Dieses einseitige Denken ist erschreckend.

Es wird für den Bürger schon interessant, wie die Umfahrungsgegner sich in Zukunft für die Stadt und ihre gesamte Bürgerschaft, und nicht nur für ihre Interessensgruppen, einsetzen. Es ist nicht falsch über die Zeit "danach" nachzudenken. Die nächste Wahl kommt bestimmt. Die Markdorfer wissen, was sie ihrer Heimatstadt schuldig sind. Ich stimme mit "Ja" für die Südumfahrung.

Hubert Freyas

Markdorf

Anonyme Feigheit

Zum anonymen Flugblatt in Bermatingen:

Nicht tragbar ist, dass "Die Bürger/innen für die Ortsumfahrung" mit falschen Angaben sämtliche Einwohner von Bermatingen und Ahausen wissentlich täuschen wollen.

Nur zwei Punkte zum "anonymen" Flugblatt will ich hervorheben: 1. Dass 14000 Fahrzeuge täglich durch Bermatingen fahren, stimmt nicht. Ich bitte um Vorlage aktueller Zählwerte aus dem Jahr 2002! Zur Zeit wird der Umleitungsverkehr aus dem Deggenhausertal durch Bermatingen geleitet, deshalb wären jetzt vorgenommene Zählungen ungültig. Das gleiche gilt für die Zählungen vom 30.06.1998 von Modus Consult da bereits Ferienzeit war. 2. Dass in Ahausen der Verkehr "mit Ortsumfahrung" abnehmen soll, zeigt eine rücksichtslose Vorgehensweise gegenüber den Ahausern. Laut Verkehrsplaner Kohler wird der Verkehr "mit Ortsumfahrung wesentlich zunehmen"; unter anderem wegen der "Zubringer-Funktion".

Dieses Blatt beweist, wie wenig oder überhaupt nicht sich die anonymen Verfasser mit der Realität befasst haben.

Brunhilde Merk

Bermatingen