Umfahrungen sind etwas Tolles!!. . .
Zur
Südumfahrung Markdorf
. . .Das wissen alle Autofahrer, die genüsslich an einer
größeren Ansiedlung, einem Dorf oder einer Stadt, welcher Große, vorbei fahren.
Keine Ampeln, keine Fußgänger, die über die Straße huschen, enge Durchfahrten und so weiter - klasse Eine Südumfahrung
Markdorfs möchte man eigentlich schon, eine Umfahrung Klufterns
auch, jedoch bitte nicht auf eigenem Grund und Boden. Auch nicht anteilig, sondern
ganz auf der Gemarkung der anderen. Sankt Florian lässt grüßen!
Eine
Südumfahrung von Markdorf, Bermatingen und auch Kluftern ist generell keine schlechte Idee. Dies ist jedoch
nicht möglich, ohne dass es irgendwo Betroffene gibt. Versucht wird, eine
Trassenführung mit möglichst wenig Unannehmlichkeiten für so viele Bürger wie
möglich anzustreben - das war eigentlich von vornherein klar. Ein Ausbau der
vorhandenen Straßen wird nur der Bevölkerungsgruppe gerecht, die nicht in der
Nähe dieser Straßen wohnen (müssen). Deshalb ist es unglaublich, womöglich geschützt
und weg von Lärm, Gestank und Dreck, den anderen lässig einen Ausbau zuzumuten.
Mit welchem Recht, bitte schön? Selbst möchte man aber auf keinen Fall in diese
Lage kommen.
Die
Projektgruppe, die sich gebildet hat, kann nur funktionieren, wenn effektive
Arbeit geleistet werden kann. Dies ist nicht möglich, wenn immer wieder
zahlenmäßig nicht eingeschränkte Neugruppen hinzukommen, die immer wieder
Themen aufrollen, die längst besprochen und abgewunken
wurden oder versäumt worden sind. So gibt es kein Fortschreiten eines Projekts,
sondern Stillstand oder gar Rückschritte. Spaß macht es einigen offensichtlich,
der geplanten Südumfahrung das erhöhte Verkehrsaufkommen anzulasten, doch wenn
man schaut und hört, entdeckt man, dass der Verkehr schon da ist und nicht erst
mit einer neuen Trasse kommt. Bevor also die Südumfahrungsgegner aus Kluftern immer nur verbal Richtung Markdorfs Befürworter
und das Stadtoberhaupt schießen, sollten sie zuerst einmal recherchieren, wie
lange sie und ihr Ortsvorsteher im Dornröschenschlaf alles mitgetragen haben,
was in dieser Sache bisher angedacht worden war.
An
Märchen glauben die, die versuchen eine Hochtrassenvariante auf Höhe der
Eisenbahn als Ablehnungsgrund ins Spiel zu werfen. Wohl zu oft von Pisa nach Grossetto gefahren! Neue
Straßen liegen viel tiefer. Vielleicht doch auch mal neue Umgehungsstraßen
fahren, sich umschauen und dann argumentieren? Viel Erfolg dabei - zum
sachlichen Wohl aller! '
RENATE
NITSCHE
HINTERER
BIRKEN 2,. MARKDORF