BUNDESSTRASSE
31 NEU
Optimal? Zum Gemeinderatsbeschluss
gegen eine Klage gegen das Planfeststellungsverfahren B 31 neu FN-West:
Was
bedeutet der Beschluss der Gemeinderatsmehrheit, die
Vierspurigkeit der Häfler Umgehung zwischen
Spaltenstein und Grenzhof klaglos hinzunehmen, für Immenstaad? Zum einen, dass der auf dieser autobahnähnlichen Bündelungstrasse
herangeführte Mehrverkehr für viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte, auf unserer jetzigen
Umgehung abgenommen werden muss mit entsprechenden Mehrbelastungen
für Einwohner, hier Arbeitende und Gäste. Mit einer Ampelanlage am Grenzhof und
einer Lückenampel an der Dornier-Kreuzung ist der Dauerstau programmiert.
Zum anderen
ist damit auch die vierspurige autobahnähnliche Weiterführung durch Immenstaader
Gemarkung progammiert. Nur wenige hundert Meter von
der jetzigen Umgehung entfernt werden neue Wohngebiete (Ruhbühl, Siedlung),
unser Naherholungsgebiet (Familiengärten, Sportstätten, Hochseilgarten, Trimmpfad)
und unser einziges Naturschutzgebiet verlärmt und mit Emissionen belastet.
Um dies zu
verhindern, hatte sich der gesamte Gemeinderat für die Steigwiesentrasse an der
nördlichen Grenze von Immenstaad ausgesprochen. Dort wäre keine Wohnbevölkerung
betroffen. Außerdem hätte man das neue MTU-Zentrum anbinden können. Ich meine,
für eine bessere Lösung lohnt es sich zu kämpfen.
Irene
Belzig, Gemeinderätin
(SPD),
Immenstaad