STRASSENPLANUNGEN

 

Vertrauensverlust

 

Zum Verhalten von SPD- Vertretern, was die Straßenplanungen und die Kreisstraße 7743-neu anbelangt: 'Wir lesen es täglich in der Zeitung, in Berlin zeigt die SPD sich zerstritten. Ähnliches ist leider auch bei uns der Fall: Die Lokale SPD in Kluftern kämpft nun schon seit vielen Jahren gegen die geplante neue Straße entlang der Bahnlinie, die Kreisstraße 7743-neu.Diese Straße, ursprünglich als Ortsumgehung bezeichnet, ist inzwischen längst als Zubringer zur B 31-neu deklariert worden, was vom Namen her schon ein gewaltiges Mehr an Verkehr bedeutet. Die SPD der Kernstadt Friedrichshafen versucht nun den Klufterner Bürgern weiszumachen, dass dieses Mehr an Verkehr im Grunde harmlos sei, da der Ortskern ja entlastet würde.

 

Leider ist diese Aussage eine bewusste Volksverdummung, denn die amtlichen Gutachten sprechen mit ihren Verkehrsprognosen etwas ganz anderes. Warum können sich sie SPD-Genossen in Friedrichshafen nicht mit der SPD in Kluftern abstimmen und Politik für das Volk machen, die dem Volke nützt? Gute Lösungen für das Verkehrsproblem am Bodensee, die der Landschaft, den Menschen und der Wirtschaft entgegenkommen sind schon lange vorgeschlagen worden. Warum muss die SPD der Stadt ins gleiche Horn  mit der CDU stoßen und Großmannssucht demonstrieren, statt als dem Volke dienende Vertreter die Politik zu vertreten, die den besten Kompromiss für alle darstellt?

 

Auf der Eisenbahnlinie fahren täglich zirka 100 Züge und nachts ist Ruhe, das ist erträglich, aber auf der neuen Straße erwarten wir, laut amtlichem Gutachten, 21 000 Fahrzeuge zusätzlich zum direkten Ortsdurchgangsverkehr von 10 400 Fahrzeugen, dabei rollen vor allem LKW bei Nacht. Wenn der SPD-Kreisvorsitzende Stauber meint, die Sorgen der Klufterner seien unbegründet, dann darf er sich nicht wundern, wenn die SPD an Zustimmung verliert.

 

Adalbert Kühnle,

Kluftern / Efrizweiler