Bevölkerung wird bewusst getäuscht

Zum Bericht über MdL Ulrich Müller (CDU), "Hinterlandtrasse ist ein Phantom", SZ vom 5. März:

Das Phantom lebt, weiß auch Herr Müller. Es lebt auf dem Hinterlandtrassen-Korridor zwischen Markdorf und Überlingen, der auch schon für die Trassen der A 98-Planung und des RP-Planungsfalls 2A galt. Beide Linienführungen wurden "wegen umfänglichster Umweltrisiken für die ganze Trasse" zu Recht verworfen. Man entschied sich für die seenahe B 31-neu-Trasse des P. 7-5. Unter der Ägide des CDU-Ex-Umweltministers Müller wurden später die für den Korridor nach wie vor gültigen negativen Umweltgutachten einfach in positive verwandelt. Zusätzlich zur seenahen B 31-neu-Trasse gemäß P. 7.5 - deren Realisierung auf x Jahrzehnte vertagt ist - wurde wieder die alte verworfene P.2 A-Hinterlandtrasse, nun getarnt als eine Reihe von nicht verkehrswirksamen, ortsfernen Ortsumfahrungen von Salem bis Kluftern, geplant. Die Bevölkerung wird so bewusst getäuscht! Der P. 7.5 wird dadurch zur Farce! Ein Großteil des gesamten Ost-West-Verkehrs müsste so mangels der westlichen, seenahen B 31 neu für x Jahrzehnte vom sogenannten Wagnerknoten aus über Kluftern und diese Hinterlandtrasse - die vermeintlichen Ortsumfahrungen - fließen

Dies würde Kluftern eine noch viel größere Verkehrsbelastung bringen, als zum Beispiel Fischbach sie heute hat. Das sind die belegbaren Fakten. All das weiß Herr Müller ganz genau - muss es wissen. Aber er lügt ja nicht! Dann weiß der CDU-Ex-Verkehrsminister vielleicht doch nicht so genau Bescheid?