In einem offenen Brief wendet sich Adalbert Kühnle als
Mitglied des Vorstands von Pro Kluftern an MdL Ulrich Müller:
Sehr geehrter Herr Müller,
wenn Sie sich als Lügner vorkommen, obwohl wir von Pro Kluftern
das nicht geschrieben haben, dann ist das ihre Sache. Wenn Sie jedoch Pro Kluftern jegliche Sachkenntnis absprechen, so zeigen Sie,
dass Sie sehr schlecht informiert sind. Die Einladungen von Pro Kluftern hatten sie ausgeschlagen, dabei wäre es möglich
gewesen bei gutem Willen sachlich und fachlich fundiert zu diskutieren. Wir
kennen unter anderem die jeweils ausgelegten Unterlagen des Planfestellungsverfahrens
B31 neu, das heißt, wir kennen auch die verschiedenen Gutachten und wir kennen
die historische Entwicklung. Wären Sie zu uns gekommen, dann hätten Sie sich
mit Ihrer haltlosen Behauptung eine Blamage erspart. Seien Sie ehrlich, Sie
wissen sehr wohl, dass Pro Kluftern sich für die
Bürger unserer Stadt, die Umgebung unserer Bodenseelandschaft und vor allem für
jene Bürger engagiert, denen durch die bestehenden Straßenbaupläne und das
daraus resultierende Verkehrsaufkommen das Leben am Bodensee vergällt werden
soll. Sie müssten eigentlich mit uns am gleichen Strang ziehen, dann wäre ein
gangbarer Kompromiss für eine baldige Lösung unseres Verkehrsproblems möglich
und zeitnah umsetzbar. So aber erreichen Sie, dass Klagen drohen, welche die
Realisierung des aktuellen Projektes empfindlich verzögern werden. Damit
leisten Sie Ihren Wählern und vor allem den jetzt durch die alte B31
gestressten Bürgern einen Bärendienst, anstatt ihre Interessen sinnvoll zu
vertreten. Als Politiker müssten Sie den Puls der Bürger fühlen und danach
handeln zum Wohle aller. Diese Einstellung fehlt leider in Ihrer Reaktion auf
unsere Veröffentlichung
Adalbert Kühnle,
Mitglied des Vorstands von
Pro Kluftern