BUNDESSTRASSE31
Ignorant
Zum Thema
Ausbau der Bundestraße 31 und "Pro B31:
Unbeirrt
von sämtlichen Fakten fordert der harte Kern der Bürgerinitiative Pro B31 - der
gemäß den Angaben der Herren Schilpp und Schaak immerhin die stolze Anzahl von 15 Personen umfasst -
nach wie vor und unbeirrt die Umsetzung einer 40 Jahre alten Straßenplanung.
Die Tatsache, dass ein ausgebautes Teilstück bis Immenstaad weder nur die
Messe, den Tourismus noch die Industrie den gewünschten Erfolg bringen würde -
die Nadelöhre Hagnau, Birnau
und Überlingen blieben ja weiterhin bestehen wird einfach außer Acht gelassen.
Auch der Hinweis, dass die Umsetzung der geliebten Planung zur völlig unnötigen
Zerstörung von wichtigen Naherholungsgebieten führt, kann nicht überzeugen.
Bei soviel
Ignoranz drängt sich einem unweigerlich die Frage auf: "Würden Sie, sehr
geehrte Mitglieder der Bürgerinitiative Pro B3I, mit Ihrem privaten Vermögen
ein Haus nach einer 40 Jahre alten Planungen errichten? Die Antwort liegt auf
der die Messe, den Tourismus noch die
Industrie den gewünschten Erfolg bringen würde - die Nadelöhre Hagnau, Birnau und Überlingen
blieben ja weiterhin bestehen wird einfach außer Acht gelassen. Auch der
Hinweis, dass die Umsetzung der geliebten Planung zur völlig unnötigen Zerstörung
von wichtigen Naherholungsgebieten führt, kann nicht überzeugen.
Bei soviel
Ignoranz drängt sich einem unweigerlich die Frage auf: "Würden Sie, sehr
geehrte Mitglieder der Bürgerinitiative Pro B31, mit Ihrem privaten Vermögen
ein Haus nach einer 40 Jahre alten Planungen errichten? Die Antwort liegt auf
der Hand: Sicherlich nicht. Sollte dann aber nicht mit Steuergeldern genauso
umsichtig umgegangen werden, wie mit dem eigenen Geld? Bekannter Maßen hat doch
solch unverantwortlich anmutendes Verhalten beim Umgang mit Steuergeldern in
den vergangen 40 Jahren unter anderem zu einer beachtlichen Verschuldung von
Bund, Länder und Gemeinden geführt.
Das
Verhalten der Mitglieder der Initiative Pro B31 bestätigt den Verdacht, dass
die Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen, keine sehr ausgeprägte Eigenschaft in
politischen Kreisen zu sein scheint. Gott sei Dank lässt sich der
Landtagsabgeordnete Herr Zeller von den Forderungen der Bürgerinitiative Pro
B31 jedoch nicht beirren. Herr Zeller hat erkannt, dass nur, eine Gesamtlösung
von Friedrichshafen bis Überlingen den gewünschten Erfolg für die
Bodenseeregion bringen kann. Es bleibt zu hoffen, dass diese Erkenntnis sich
durchsetzt und die unnötige Zerstörung unserer einzigartigen Natur verhindert.
Mario Arnegger,
Friedrichshafen