Müllers Verständnis

 

Zur Diskussion von "Pro B31" mit den drei Landtagsabgeordneten:"

 

"Man sollte einfach die 2500 Einwendungen gegen die Planung zur B31 neu für ungültig erklären!" sagte der Abgeordnete Ulrich Müller am Donnerstag bei der Podiumsveranstaltung von Pro B31. In Müllers Demokratie hat der Wille des Volkes wohl nichts zu suchen. Deshalb weicht er auch hartnäckig einem Dialog mit Pro Kluftern aus, wie er erneut öffentlich bekundet hat. Auf dieser Veranstaltung wurde klar gesagt, man will keinen Dialog und will auch keinen Kompromiss erzielen, sondern die Planung so, wie sie ist, durchsetzen. Das Gericht soll dann klären, was gemacht werden soll. Mit dieser Vorgehensweise, so wird den Zuhörern vorgegaukelt, würde der Planfeststellungsbeschluss am schnellsten erzielt. Dabei vergessen die Herren, dass schon vor 17 Jahren die gleiche Sturheit die Planfeststellung zu Fall gebracht hat. Warum will man die gleichen Fehler wieder begehen, statt sich mit den am meisten Betroffenen auf einen Kompromiss zu einigen? Auf das Volk hören, das ist Demokratie, aber nicht, wie Müller vorschlägt, die 2500 Einwendungen mündiger Bürger für ungültig erklären. Zum Glück ist Müllers Wunsch juristisch nicht zulässig!

 

AdaIbert Kühnle

Am Bühl4

Friedrichshafen - KI uftern