B 31-NEU

 

Nur Klage bleibt

 

Zu ,;Pro B 31 macht Druck" im SÜDKURIER vom 23. März:

 

Wenn wenige Bürgermeister und Mandatsträger sich einig sind, ist dies nicht mit Einigkeit in der Region gleichzusetzen. Westlich von Friedrichshafen wird die weiterführende Straßenplanung (Planfall 7.5) von den meisten Gemeinden abgelehnt. Die Umfahrung Friedrichshafen-West erzwingt aber genau diesen Straßenverlauf (Planfall 7.5). Unter anderen, aber auch aus diesem Grund, ergeben sich viele Einsprüche gegen die Umfahrung Friedrichshafen-West.

 

Selbstverständlich sind die Sorgen der Klufterner Bürger sehr berechtigt. Diese als "Effekthascherei" abzutun, wirft ein offensichtlich trübes licht auf das Bündnis "Pro B 31". Seit 1995 kenne ich keine andere Haltung von Seiten der Stadt Friedrichshafen. Jede Diskussion über ein vernünftiges Verkehrskonzept wurde immer abgelehnt, um die Umfahrung Friedrichshafen -West durchzudrücken.

 

Es bleibt also nur die Klage gegen die Umfahrung Friedrichshafen-West. So kann verhindert werden, dass ein zugegeben bestehendes Problem nur zu anderen Menschen verlagert wird und die Kultur und Erholungslandschaft zwischen Friedrichshafen-Fischbach, Kluftern, Ittendorf und Immenstaad nachhaltig Zerstört wird. Wer die Statements der Bürgermeister auf der IBO liest, weiß, wo die Hauptentwicklungssachen der Bodenseeregion sind. Dort gehört auch die Hauptverkehrsachse hin (Friedrichshafen – Markdorf - Salem - Überlingen).

 

Hubert Lehle, Immenstaad