Friedrichshafen

 

Von repräsentativer Mehrheit ist keine Rede

Sehr geehrter Herr Knauer, die Mitglieder von demokratisch gewählten und zum Teil sogar christlich geprägten Parteien sollten eigentlich mit den Gepflogenheiten einer Demokratie vertraut sein.

1. Wenn 1000 von rund 70 000 Bürgern demonstrieren, kann hier doch noch nicht von einer repräsentativen Mehrheit gesprochen werden (siehe Thermalbad Fischbach).

2. In einer Demokratie darf und muss es Befürworter und Gegner geben, um eventuell durch Kompromisse oder Diskussionen die besten Lösungen zu finden. Natürlich ist dies nur möglich, sofern hier von öffentlicher (amtlicher) wie auch nicht öffentlicher Seite Bereitschaft vorhanden ist.

Leider stirbt diese Kultur (Bereitschaft zu Kompromissen und Diskussionen aus, deshalb besitzen einige der potenziellen Kläger die Möglichkeit, nach Gesetz und Ordnung ihr Recht einzuklagen. Dies obwohl sie meist nicht einmal B 31-neu-Gegner sind, sondern lediglich die Trasse 7,5 ablehnen.

Mario Arnegger, Spaltenstein