Sehr geehrter Herr Knauer,
die Mitglieder von demokratisch gewählten und zum Teil sogar christlich
geprägten Parteien sollten eigentlich mit den Gepflogenheiten einer Demokratie
vertraut sein.
1. Wenn 1000 von rund 70
000 Bürgern demonstrieren, kann hier doch noch nicht von einer repräsentativen
Mehrheit gesprochen werden (siehe Thermalbad Fischbach).
2. In einer Demokratie darf
und muss es Befürworter und Gegner geben, um eventuell durch Kompromisse oder
Diskussionen die besten Lösungen zu finden. Natürlich ist dies nur möglich,
sofern hier von öffentlicher (amtlicher) wie auch nicht öffentlicher Seite
Bereitschaft vorhanden ist.
Leider stirbt diese Kultur
(Bereitschaft zu Kompromissen und Diskussionen aus, deshalb besitzen einige der
potenziellen Kläger die Möglichkeit, nach Gesetz und Ordnung ihr Recht
einzuklagen. Dies obwohl sie meist nicht einmal B 31-neu-Gegner sind, sondern
lediglich die Trasse 7,5 ablehnen.
Mario
Arnegger, Spaltenstein