STRASSEN
BAU
Krasse Widersprüche
Zum Thema
Umgehung der B 31 Friedrichshafen und zu Äußerungen des Landtagsabgeordneten
Ulrich Müller (CDU):
Für was und
wen setzt sich der Landtagsabgeordnete Müller verkehrspolitisch wirklich ein?
In der Presse wiederholt Herr Müller seine Aussage "Die restliche B
31-Umgehung Friedrichshafen müsse wegen fehlende Finanzmittel des Bundes eben
warten, obwohl dem Land vom Bund jährlich Finanzmittel von 200 Mio. Euro,
mindestens 175 Mio. Euro zur Verfügung stehen, wobei mindestens ca. 100 Mio.
Euro für noch nicht im Bau befindliche Bundesfernstraßen (insbesondere
Umgehungen) vorgesehen sind. Diese Aussage von Herrn Müller steht im krassen
Widerspruch zu seiner Presseerklärung vom 12. Juli, wo er klar stellte, dass
die B 31-Umgehung Friedrichshafen im Land an erster Stelle steht. Was kann man
da noch glauben?
Herr Müller,
Sie sollten sich mit allen Mitteln dafür einsetzen, dass von den zur Verfügung
gestellten Mitteln der 3. Abschnitt B 31 Friedrichshafen Umgehung im Jahr 2009 begonnen werden kann, damit Friedrichshafen
mit seiner Industrie und Messe und der unzumutbar betroffenen Menschen nicht
weiter untragbare oder gar existenzgefährdende und arbeitsplatzbedrohende Nachteile ertragen muss. Ihre eigene
Aussage, dass es sachlich begründet ist, die B 31 Friedrichshafen Umgehung an
erster Stelle - nach nunmehr über 30 Jahren Planung - zu realisieren, sollte
Ihnen und der CDU-Fraktion in Stuttgart genügend Ansporn sein, sich dafür
einzusetzen. Die Menschen in Oberschwaben - zumindest im Bodenseeraum – sind nicht
mehr willfährige CDU-Wähler, die alles "gottergeben" hinnehmen. Die
Menschen hier sind aufgewacht! Sie wollen keine obrigkeitstreue, gehorsame
Repräsentanten in Stuttgart, sondern Abgeordnete, die sachlich begründete
Überzeugungsarbeit.
Für ihre Raumschaft leisten können und konfliktbereit auch wollen. Unsere
drei MdL des Bodenseekreises seien an ihr Versprechen auf der Veranstaltung am
3. Mai im MTU-Casino erinnert, wo sie zugesichert haben, eine gemeinsame
Initiative bei der Landesregierung in Stuttgart zu starten, damit. wenn der
Planfeststellungsbeschluss Ende dieses Jahres vorliegt. sowohl die Mittel für
die zügige Detailplanung ab 2008 vom Land wie auch die Mittel für den ß:laubeginn spätestens 2009 im Bundeshaushalt bereit
stehen. Dem scheint bislang nur MdL Dr. Wetzel, der beide Anfragen, sowohl von
MdI Müller und auch von MdL Zeller mit unterzeichnet hat. Nachgekommen zu sein.
Eberhard Günthör
Friedrichshafen